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Vietnam - Der Süden (04.10.2017 - 13.10.2017), Teil 2

Nach schönen Tagen Ho-Chi-Minh-Stadt und Umgebung, wollte ich dann noch ans Meer. Nha Trang liegt an der Ostküste und wurde mir vorab mehrfach empfohlen.



So buchte ich mir, für ganze zehn Euro, einen Flug nach Nha Trang. Dort angekommen war ich schnell begeistert. Einfach ein wunderschönes Fleckchen. :-)



Es erwartete mich ein toller Sandstrand. Jener ist fantastisch sauber und unendlich lang. :-)



Außerhalb der russischen und chinesischen Ferienzeit, ist dort auch relativ wenig los. Sicherlich ein perfekter Ort, um ein paar Tage zu entspannen.



Nur am Strand liegen, ist mir allerdings etwas zu langweilig. So mietete ich mir einen Motorroller an. Anders als in den Großstädten im Vietnam, sind die Straßen nicht überfüllt und dadurch macht hier Selbstfahren richtig Spaß.



Erstes Ziel war das 25km entfernte Ba Ho. Schon auf den Weg dorthin offenbarten sich mir herrliche Ausblicke.



In der Nähe des kleinen Dorfes befindet sich eine Gebirgsquelle. Hier rinnt klarstes Wasser aus den Bergen. Bei Temperaturen um 35° kommt ein erfrischendes Bad im kühlen Nass wie gerufen.



Im Bach befinden sich unzählige kleine Fische. Ein Schwarm kommt sofort angeschwommen, um abgestorbene Haut von den Füßen zu fressen. Einige von euch werden diese Fischart aus dem Schönheitssalon kennen, dort werden sie in einem Aquarium gehalten, in welches man seine Füße baumeln lassen kann. Hier gibt es dies in der Natur, ganz für umsonst. :-)



Etwas Kultur darf natürlich nicht fehlen. So machte ich mich auf, zu den in Vietnam berühmten Po Nagar Cham Türmen.



Die Tempelanlage ist dem Hinduismus gewidmet und steht am Stadtrand von Nha Trang.



Eine Etage über den Türmen stehen die drei Hauptgebäude, welche die Gläubigen nacheinander abschreiten, um ihren Gebetsgewohnheiten nachzugehen.



Namensgeberin der Anlage ist Po Nagar, die Schutzgöttin der Cham. Die Cham sind eine vietnamesische Minderheit, es handelt sich dabei hauptsächlich um Reisbauern.



Danach Stand der Besuch eines buddhistischen Tempels auf dem Programm. Die Long Son Pagode ist ebenfalls in einer Hanglage gebaut.



Nach einem steilem Anstieg, findet sich auf dem Gipfel ein weißer Buddha. Seine sehr stattliche Größe beeindruckte mich durchaus, obwohl ich inzwischen so manchen Tempel mit Buddhas gesehen habe. ;-)



Um die Reise der Religionen abzurunden, schaute ich bei der Christkönigs-Kathedrale von Nha Trang vorbei.



Die 1930 eingeweihte Kirche, ist ein imposantes Bauwerk.



Herausragend ist das vietnamesische Essen. Hier direkt am Meer bevorzugt natürlich Meeresfrüchte...



...und diese am liebsten direkt vom Grill. :-)



Ich bin aus China bereits eine hohe Qualität gewohnt. An der Küste Vietnams, ist die Qualität des „Seafood“ aber nochmal eine andere Liga. Dies liegt auch an den köstlichen Gewürzmischungen der Vietnamesen.



Vietnam ist als Reiseziel absolut zu empfehlen. Gutes Essen, herrliches Klima, freundliche Menschen und obendrein sehr günstig. Da komme ich gerne mal wieder. :-)))

22.10.17 13:01


Vietnam - Der Süden (04.10.2017 - 13.10.2017), Teil 1

Sooo...nachdem ich jetzt wieder zurück in Ningbo bin, kann ich auf eine ereignisreiche Zeit im südlichen Vietnam zurückblicken. Gestartet bin ich in Ho-Chi-Minh-Stadt, der größten Stadt des Landes, welche bis 1976 noch Saigon hieß. Der erste und größte Stadtteil nennt sich jedoch noch heute Saigon. Auf den Straßen dort ist immer was los, völlig unabhängig von der Uhrzeit. ;-)



Die Metropole hat etwa neun Millionen Einwohner. Erstbesucher erschlägt anfänglich das Durcheinander, verbunden mit einer extremen Lautstärke. Jedoch ist bei genauerem Hinsehen, irgendwie doch ein System im Chaos erkennbar. Ein Markenzeichen von Ho-Chi-Minh-Stadt ist sicherlich die unglaubliche Anzahl an Motorrollern. Die Zweiräder bewegen sich wie ein nicht enden wollender Strom durch die Straßen.



Nahezu alle Sehenswürdigkeiten können, mittels eines ausgiebigen Spaziergangs, an einem Tag angelaufen werden. Im 52. Stock des Bitexco-Turms befindet sich ein Lokal, dort gönnte ich mir ein Bierchen gegen den Durst. Hauptgrund des Besuchs war allerdings die herrliche Aussicht über Ho-Chi-Minh-Stadt.



Die reizende Notre Dame Kathedrale ist ein Nachlass der französischen Kolonialzeit. Erbaut wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts. Übrigens sind Franzosen aufgrund der Historie noch unbeliebter als Amerikaner im Vietnam.



Nur einen Steinwurf entfernt findet sich das berühmte Postgebäude. Von außen schon schön anzusehen...



...ist es von innen eine echte Augenweide, inklusive eines großen Porträts des kommunistischen Revolutionärs Ho Chi Minh. Er gilt bis heute als ewiger Führer des Landes.



Eine weiteres Gotteshaus, die Tan Dinh Kirche, befindet sich etwas weiter vom Zentrum entfernt. Ein wirklicher Blickfang an diesem Bauwerk, ist der doch etwas eigenwillige Anstrich. ;-)



Mein Tagesausflug zu den Củ Chi Tunneln, drei Stunden per Bus nördlich von Ho-Chi-Minh-Stadt, war eine lohnende Ausfahrt. Das unterirdische Tunnelsystem war eine der ausschlaggebenden Methoden, welche den „Vietcong“ letztlich geholfen hat, die US-Armee in die Knie zu zwingen. Durch extrem kleine, perfekt getarnte Einstiegsluken, hat man sich Zugang verschafft.



Auch ich zwängte mich hinein. Jedoch hinterlässt das gute asiatische Essen langsam seine Spuren. :-)))



Während des Krieges wurden die Tunnel sowohl zur Feindbekämpfung als auch zur Deckung genutzt. Es sind regelrechte unterirdische Dörfer entstanden mit Schulen, Büros und sogar Krankenhäuser. Die Gebäude waren durch Tunnel von etwa 80 cm Höhe und 60 cm Breite verbunden. Lediglich fünfzig Meter in tiefgebückter Haltung darin zurückzulegen, war für mich bereits eine echte Qual. :-)



Auch unterschiedliche Formen an Fallensystemen können bestaunt werden. Sie sehen richtig beängstigend aus und waren beim Feind auch tatsächlich sehr gefürchtet. Wer kennt sie nicht, aus einer der vielen Verfilmungen des Vietnamkrieges.



Weiter ging’s für mich ins Mekong Delta. Drei Stunden südlich von Ho-Chi-Minh-Stadt spaltet sich der riesige Strom in unzählige Flüsse verschiedener Größen auf.



Vom Dorf namens My Tho aus besuchte ich einige der unzähligen Inseln. Man findet hier, aufgrund des ganzjährigen Tropenklimas, eine überaus vielseitige Fauna vor.



Hier am Mekong spielt sich alles Leben auf und am Wasser ab. Somit sind Boote aller Arten hier das ideale Fortbewegungsmittel.



Sehr interessant fand ich die Schwimmenden Märkte von Cai Rang. Hier wird der Handel noch auf traditionelle Art praktiziert. Das bedeutet für unsereins lokale Spezialitäten zu unglaublich günstigen Preisen.



Übernachtet habe ich in Can Tho bei einer vietnamesischen Familie (Homestay) direkt am Mekong. Es war eine tolle Erfahrung, allerdings sollte man für diese Art von Unterkunft schon etwas robust sein…:-)



...kleine sowie größere Krabbeltiere überall und sein Abendessen darf man sich selbst fangen. Ich hatte großes Glück und hab einen schönen Fisch erwischt. ;-)



Im zweiten Teil geht es dann ans Meer. Natürlich gibt’s auch von dort etwas Kultur sowie kulinarische Highlights zu sehen. :-)
15.10.17 11:42


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