Mirco's Reiseblog


Momentan in China

  Startseite
    Ningbo A bis Z
    Zhejiang-CN
    Fujian-CN
    Hunan-CN
    Guangxi-CN
    Guangdong-CN
    Jiangsu-CN
    Henan-CN
    Yunnan-CN
    Hubei-CN
    Shaanxi-CN
    Shanghai-CN
    Beijing-CN
    Hong Kong
    Nordkorea
    Mongolei
    Kambodscha
    Vietnam
    Philippinen
    Japan
    Iran
    Indien
    Deutschland
    Kurioses
    Kritisches
    Um die Erde
  Über...
  Archiv
  Reiseblog Info`s
  Reiseplan
  Reisestil
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Wie reich bin ich?
   Skyscanner
   Unterkunftssuche
   Weltuhr-Zeitzonen
   Ningbo - Wikipedia







http://myblog.de/mirco-reisen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Vietnam - Der Norden (26.04.2009 - 01.05.2009)

Bald ist Oktober und darauf freuen sich alle Chinesen, genau wie auch ich. :-) Denn die erste Woche, auch „Goldene Woche“ genannt, des zehnten Monats ist arbeitsfrei. Ich habe mich entschlossen, die freie Woche zu verlängern und für neun Tage, den Süden von Vietnam zu bereisen. Ich war bereits 2009 einmalig im Vietnam zu Gast. Damals allerdings im Norden des Landes.



Mein damaliger Aufenthalt belief sich auf lediglich sechs Tage. Trotz der langen Zeit, ist mir die Reise noch gut in Erinnerung geblieben. Direkt nach meiner Ankunft in Hanoi, erschlug mich die quirlige Atmosphäre der Stadt. Es geht unheimlich wild zu, auf den verwinkelten Straßen und Gassen der Hauptstadt.



Überall Roller und andere komische Gespanne, dies macht jede Straßenüberquerung zu einem Abenteuer. :-)



Auch die Straßenmärkte im Vietnam sind eine Attraktion für sich...



...inklusive freundlicher Händler, die für jeden Spaß zu haben sind. Hier haben wir einen kurzen Rollentausch vorgenommen. :-)



Der Hoan-Kiem-See liegt im Stadtkern und lädt zu einem Spaziergang ein. Auf einer Insel im See steht der uralte Schildkrötenturm (Thap Rua), er ist bis heute das Wahrzeichen von Hanoi.



Höhepunkt der Reise war ein 2-Tagesausflug in sagenumwobene Halong Bucht. Diese liegt drei Stunden östlich von Hanoi. Nach einer halsbrecherischen Busfahrt erreichte ich den Hafen der Halong Bucht. Dort bezog ich meine Kabine auf einer Dschunke, auf welcher ich auch eine Nacht verbringen durfte.



Die Halong Bucht ist seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe und ihre Felsformationen sind umwerfend schön. Gesamt zählt das Areal mehr als 2000 kleine Inseln.



Die Kalkfelsen ragen teilweise mehrere hundert Meter hoch aus dem türkisfarbenen Wasser.



Einheimische residieren bis heute auf schwimmenden Inseln, wenngleich ihre Behausungen immer moderner werden. Sie leben vorrangig vom Fischfang. Inzwischen wurde natürlich auch der Tourismus zu einer wichtigen Einnahmequelle.



Zurück in Hanoi besuchte ich noch das Ho Chi Minh Mausoleum im Zentrum der Stadt. Ich war nicht auf die vorgeschriebene Kleiderordnung eingestellt. Zudem wollte ich mir die endlose Warteschlange bei senkender Hitze nicht antun. Somit begnügte ich mich, mit ein paar Fotos von außen. ;-)



Ich bin bereits sehr gespannt, was mich bei meinem zweiten Besuch im Vietnam erwartet. Ganz besonders freu ich mich auf das leckere Essen dort. Jenes ist beim letzten Besuch aufgrund von Magenproblemen zu kurz gekommen. Selbstverständlich werde ich euch anschließend vollumfänglich informieren. ;-)
19.9.17 04:41


Hühnchen aus dem Bambusrohr - Eine Spezialität in Guangxi (26.08.2017)

Während meiner Kurzreise durch Guangxi bin ich auf eine außergewöhnliche Delikatesse gestoßen. Tagelang vorher habe ich sie bereits am Straßenrand und vor Restaurants wahrgenommen. Am letzten Abend im Bergdorf namens Pingan, in meiner Unterkunft inmitten der Reisfelder von Lonji, war es dann soweit, ein Hühnchen im Bambusrohr wurde bestellt. Ich hoffe verständlich erklären zu können, was daraufhin vor sich ging. ;-) Erstmal wurde ein Hühnchen, besser gesagt war es eine ausgewachsenes Huhn, im benachbarten Hühnerstall gefangen. Als jener Vogel dann tot und der Federn entledigt war...



...wurden die Innereien entnommen und das Fleisch mundgerecht zugeschnitten.



Parallel wurde ein Bambus gefällt. Der Stamm des Baumes besteht aus mehreren hohlen Kammern. Im Bild sieht man gut die Trennlinien, der einzelnen Abteile.



Es wird ein Stück mit zwei zusammenhängenden Kammern herausgeschnitten, wobei eine Kammer mittig, horizontal aufgeschnitten wird. Die dadurch entstandene Halbschale dient später als Griffstück. Durch die Trennwand zur zweiten Kammer, wird ein Loch gedrückt.



Inzwischen wurde das Fleisch gewürzt und mit trockenen Pilzen vermischt.



Anschließend wird der Hohlraum im Bambusrohrs, mit dem aufbereiteten Fleisch gefüllt.



Dann ein Pfropfen drauf und ab geht es in die offenen Flammen. Bambus brennt nicht, solange er frisch gefällt wird. Das Erhitzen im Hohlraum des Bambusstammes verleiht dem Gericht eine ganz besondere Geschmacksnote.



Fünfundvierzig Minuten später war es soweit. Die Kammer wurde aufgeschnitten und das Festmahl serviert.



Ehrlich gesagt, überragend schmeckt es nicht gerade, aber es ist noch ganz gut verzehrbar. Wir Fremdlinge verzichten in der Regel freiwillig auf Kopf und Füße, hierzu haben mich freundliche Einheimische unterstützt, damit auch bloß nichts verschwendet wurde. :-)
11.9.17 04:24


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung