Mirco's Reiseblog


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Hühnchen aus dem Bambusrohr - Eine Spezialität in Guangxi (26.08.2017)

Während meiner Kurzreise durch Guangxi bin ich auf eine außergewöhnliche Delikatesse gestoßen. Tagelang vorher habe ich sie bereits am Straßenrand und vor Restaurants wahrgenommen. Am letzten Abend im Bergdorf namens Pingan, in meiner Unterkunft inmitten der Reisfelder von Lonji, war es dann soweit, ein Hühnchen im Bambusrohr wurde bestellt. Ich hoffe verständlich erklären zu können, was daraufhin vor sich ging. ;-) Erstmal wurde ein Hühnchen, besser gesagt war es eine ausgewachsenes Huhn, im benachbarten Hühnerstall gefangen. Als jener Vogel dann tot und der Federn entledigt war...



...wurden die Innereien entnommen und das Fleisch mundgerecht zugeschnitten.



Parallel wurde ein Bambus gefällt. Der Stamm des Baumes besteht aus mehreren hohlen Kammern. Im Bild sieht man gut die Trennlinien, der einzelnen Abteile.



Es wird ein Stück mit zwei zusammenhängenden Kammern herausgeschnitten, wobei eine Kammer mittig, horizontal aufgeschnitten wird. Die dadurch entstandene Halbschale dient später als Griffstück. Durch die Trennwand zur zweiten Kammer, wird ein Loch gedrückt.



Inzwischen wurde das Fleisch gewürzt und mit trockenen Pilzen vermischt.



Anschließend wird der Hohlraum im Bambusrohrs, mit dem aufbereiteten Fleisch gefüllt.



Dann ein Pfropfen drauf und ab geht es in die offenen Flammen. Bambus brennt nicht, solange er frisch gefällt wird. Das Erhitzen im Hohlraum des Bambusstammes verleiht dem Gericht eine ganz besondere Geschmacksnote.



Fünfundvierzig Minuten später war es soweit. Die Kammer wurde aufgeschnitten und das Festmahl serviert.



Ehrlich gesagt, überragend schmeckt es nicht gerade, aber es ist noch ganz gut verzehrbar. Wir Fremdlinge verzichten in der Regel freiwillig auf Kopf und Füße, hierzu haben mich freundliche Einheimische unterstützt, damit auch bloß nichts verschwendet wurde. :-)
11.9.17 04:24


Guangxi - Was bist du schön (24.08.2017 - 27.08.2017)

Die Provinz Guangxi liegt in Südchina. Dort flog ich erstmalig nach Guilin, die Stadt ist zwei Flugstunden von Ningbo entfernt. Da es von Ningbo keinen Direktflug gibt, musste ich aufs eineinhalb Fahrstunden entfernte Hangzhou als Abflugort zurückgreifen. Die bereisten Gebiete liegen allesamt rundum Guilin.



In Guilin selber gibt es nicht allzu viel zu sehen, deshalb ging es per Bus direkt vom Flughafen nach Yaoshan. Nach kurzer Unterkunftssuche, mietete ich mir ein Fahrrad...



...um den acht Kilometer entfernten Yueliang Shan (Mond-Berg) zu erreichen. 804 schweißtreibende Stufen galt es zu erklimmen. Die große Perforation am Gipfel ähnelt einem Mond. Das Mond-Loch ist etwa fünfzig Metern hoch und fünfzig Meter breit.



Den tollen Ausblick, hat man sich nach einem schweißtreibenden Aufstieg absolut verdient. ;-)



Spontan nahm ich an einer Höhlentour teil, diese war soweit auch ganz interessant...



...mein allererstes Schlammbad, war allerdings ein echtes Highlight. :-)



Der Hauptgrund die Region zu besuchen, ist sicherlich die märchenhafte Landschaft der Karstberge.



Entlang des Li Jiang (Li-Fluss), welcher Guilin mit Yaoshan verbindet, durfte ich ihre Schönheit von einem Bambusboot aus genießen.



Hierfür ist die Gegend weltberühmt und selbst auf der Rückseite eines chinesischen Geldscheines sind die anmutigen Karstlandschaften von Yaoshan dargestellt.



Anschließend ging es per Schnellzug eine Stunde nach Songjiang und von dort weiter nach Chengyang. Der Bezirk Chengyang umfasst acht kleine Dörfer, welche so eng beisammen liegen, dass man sie zu Fuß abschreiten kann. Ihre Bewohner gehören nahezu alle der Dong-Minderheit an. Außergewöhnlich sind ihre Brücken, welche die Dörfer verbinden. Alle Holzbrücken wurden ohne einen einzigen Nagel gebaut.



Im Bild ist die Yongji Brücke zu sehen, auch Wind- und Regenbrücke genannt.



Die Brücken wurden anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts erbaut und sind wahrhaftig beeindruckende Kulturschätze.



Zudem verfügt jeder der kleinen Orte über einen Trommelturm, welcher den jeweiligen Dorfmittelpunkt markiert...



...vor ihnen treffen sich die Bewohner gerne, um gemeinsam alte Bräuche zu zelebrieren. Eine große Auswahl an verschiedenen Speisen, gehört zu den täglichen Veranstaltungen ebenfalls dazu.



Auch von oben bietet die Gegend eine fantastische Aussicht.



Nach zweistündiger Fahrt, machte ich kurz halt, um ein Dorf der Yao-Minderheit zu erkunden.



Die Yao-Frauen schneiden sich die Haare an ihrem achtzehnten Geburtstag zum ersten und zum letzten Mal im Leben.



Jenes einmalig abgeschnittene Haarbündel wird wiederverwendet. Es hilft die unglaublich langen Haare, in Form eines Turbans, am Kopf zu fixieren.



Als letztes Ziel der Reise steuerte ich die Reisterrassen von Longji an. Da ich bereits die Reisterrassen von Banaue auf den Philippinen besuchte, habe ich jetzt dieses Kapitel abschließen können. Nur an diesen beiden Orten, gibt es sie in einer derartigen Pracht zu bestaunen. Die Terrassen in Longji verteilen sich auf zwei Bereiche. Rundum den Ort Jinkeng, welchen ich zuerst besuchte...



...sowie um Pingan, wo ich auch übernachtete.



Die Dorfbewohner von Pingan gehören der Zhuang-Minderheit an. Ihre Holzhäuser sind teilweise an einer atemberaubenden Hanglage gebaut.



Die Reisterrassen von Longji sind die höchsten der Welt. Sie geben durch ihre gewaltige Größe und wundervollen Farben ein beeindruckendes Bild ab.



Während eines ausgiebigen Spaziergangs, ließ ich die einzigartige Atmosphäre auf mich wirken.



Es ist war eine großartige Reise durch die Minderheitsdörfer von Guangxi. Wetter war überaus sonnig und die Menschen sehr freundlich. Aufgrund der sprachlichen Barriere, ist auch diese Gegend eine Herausforderung für Reisende. Ein paar Brocken der chinesischen Sprache oder eine lokale Reisebegleitung sind empfehlenswert. Obendrein durfte ich in Pingan eine ganz besondere Delikatesse probieren, dazu verfasse ich demnächst einen eigenen Eintrag. ;-)
4.9.17 05:42


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