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Shanghai 1933 - Eine blutige Geschichte (19.08.2017)

Relativ einfach ist das außergewöhnliche Bauwerk erreichbar. Mittels eines kurzen Fußmarsches, bedarf es von der U-Bahn Station nur zehn Minuten. Der Weg führt einen durch den historischen Hongkou-Bezirk inmitten von Shanghai. Plötzlich steht man vor einem riesigen Betonklotz, er nennt sich Shanghai 1933. :-)



Bei Shanghai 1933 handelt es sich um ein ehemaliges Schlachthaus, ausgestattet mit einer einmaligen Architektur. Das fünfstöckige Gebäude wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts vom britischen Architekten C.H. Stableford geplant und 1933 eröffnet.



Viele Jahre wurde hier Schlachtvieh über die Rampen getrieben. Ein Schlachthaus mit derart riesigen Ausmaßen und hochmodernen Produktionsverfahren, war zur damaligen Zeit einzigartig in der Welt.



Die Brücken und Säulen aus Sichtbeton wurden erhalten. Deshalb kann man bis heute gut nachvollziehen, wie der Prozess des Schlachtens abgelaufen ist.



Es gibt über 300 Säulen im Shanghai 1933. Sie dienen nicht nur der Statik, sondern halfen auch das Schlachtvieh auseinanderzutreiben...



...durch verschieden breite Brücken wurde der Zustrom reguliert, bis die Tiere am Ende ihres Weges vereinzelt ankamen. Anschließend konnten sie im Gebäudeinneren verarbeitet werden.



Ganz dünne Brücken und auch abschließbare Ecken dienten den Viehtreibern als Fluchtorte, für den Fall, dass die Tiere in Panik gerieten.



Nach der Einstellung des Betriebs, verwahrloste das Gebäude über lange Zeit bis zur Baufälligkeit. Vor einigen Jahren wurde beschlossen, Shanghai 1933 soll renoviert werden und so stellt es jetzt eine coole Art von Kulturzentrum dar. ;-)



Heute finden sich Restaurants, Cafés und kleine Läden in großer Anzahl, in diesem geschichtsträchtigem Komplex.



Auf der mit Pflanzen dekorierten Dachterrasse, habe ich mir noch einen Tee schmecken lassen...



...bevor ich weiterzog durch eine der großartigsten Städte der Welt - Shanghai
28.8.17 05:05


Kurz in Guangzhou (16.08.2017 - 17.08.2017)

Ich war mal wieder in der Provinzhauptstadt von Guangdong zu Gast. Anlass der Reise war beruflich. Jedoch konnte ich die kurze freie Zeit nutzen, um ein paar Sehenswürdigkeiten abzuklappern, welche ich bislang noch nicht besuchte. Zuerst führte mich mein Weg in den schönen Yue Xiu Park.



In diesem befindet sich ein wichtiges Wahrzeichen von Guangzhou namens Wu Yang, was übersetzt fünf Ziegen bedeutet. Die Legende besagt, dass vor über 3000 Jahren fünf Götter auf Ziegen in die Stadt einritten. Sie sollen die Basis dafür gelegt haben, dass aus dem damalig verarmten Bauerndorf, die heutige Weltmetropole entstehen konnte.



Im Anschluss ging es mit der sehr gut ausgebauten U-Bahn zur Herz-Jesu-Kathedrale. Besuchern wird Zugang leider nur sonntags gewährt. Jedoch beeindruckt das berühmte Gotteshaus auch von außen mit seiner Schönheit.



Sozusagen als Entschädigung durfte ich die Huaisheng-Moschee betreten, was normalerweise nur Moslems gestattet ist. Hier machte der Wachmann für mich eine Ausnahme. Von den wenigen Moscheen in China, gilt die Huaisheng als älteste des Landes.



Anstandshalber verzichtete ich darauf den Gebetsraum zu betreten, einen Schnappschuss konnte ich mir allerdings nicht verkneifen. :-)



Ein echter Blickfang, ist ein über 1300 Jahre altes Ziegelsteinminarett. Aufgrund seiner Höhe, von über 36 Metern, diente es früher auch als Leuchtturm.



Den einzigen Abend dieser kurzen Reise verbrachte ich, wie bereits mehrmals vorher, auf der Flaniermeile „Mall of the World"...



...an deren Ende sich der 600 Meter hohe „Canton Tower“ erhebt.



Zum Abschluss gönnte ich mir einen entspannenden Spaziergang am Perlfluss. Hier findet sich eine hübsch angelegte Promenade.



Wetter und Job hat auch gepasst, so war es letztlich ein erfolgreicher Kurztrip, in eine von mir sehr geschätzte Stadt. Wer mehr über Guangzhou erfahren möchte, kann unter der Kategorie „Guangdong" etwas in meinem Blog herumstöbern. :-)))
21.8.17 07:59


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