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Reif für die Inseln - Zhoushan und Putuoshan (02.04.2017 - 03.04.2017)

Die Zhoushan-Inselgruppe liegt östlich von Ningbo, im pazifischen Ozean. Gesamt umfasst sie über tausend Inseln. Genau wie Ningbo gehören sie zur Provinz Zhejiang. Aufgrund eines Nationalfeiertags durfte ich ein verlängertes Wochenende genießen. So nutzte ich die Gelegenheit diesen immer wieder geschobenen Ausflug endlich zu vollziehen.



Ebenfalls Zhoushan nennt sich die Hauptinsel. Nach ihr wurde einst die gesamte Inselgruppe benannt. Sie ist unteranderem über die gewaltige Xihoumen Brücke bequem per Auto in zwei Stunden von Ningbo erreichbar. Mein erster Anlaufpunkt war der Bezirk Nansha. Dort befinden sich direkt am schönen Sandstrand...



... in Perfektion aufbereitete Sandskulpturen.



Sie verweisen auf geschichtsträchtige Orte aus aller Welt. Das Brandenburger Tor repräsentiert Deutschland, genauso wie das Münchner Oktoberfest...:-)



Weiter werden auch gewisse Eigenheiten aus verschiedenen Teilen der Welt erfasst. Hier als Beispiel - Saudi Arabien.



Der Tag wurde selbstverständlich mit einem aus „Seafood" (Fisch & Meeresfrüchte) bestehenden Festessen beschlossen. ;-)



Logischerweise ist diese Art von Nahrung auf den Inseln von einer außergewöhnlich hohen Qualität gekennzeichnet.



Am nächsten Morgen, ging es per Fähre auf das kleinere Putuoshan. Die Überfahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Überhaupt sind sehr gute Schiffsverbindungen zwischen den wichtigsten Inseln verfügbar. Das Eiland ist nach dem sich dort befindenden Berg „Potala" benannt. Auf seinem Gipfel befindet sich das zwanzig Meter hohe Guanyin-Monument...



Die beeindruckende Buddha-Statue stellt sicherlich einen Höhepunkt für jeden Reisenden auf den Inseln dar.



Unmengen junge Chinesen kommen hierher um den Buddha anzubeten. Ihm wird die Fähigkeit nachgesagt, einen Kinderwunsch erfüllen zu können. Nicht nur überhaupt, sondern auch noch das entsprechende Geschlecht kann hier vorbestellt werden... ;-)



Es finden sich viele weitere interessante Plätze auf Putuoshan. Die vielseitige chinesische Kultur zeigt sich hier in voller Pracht...



...für China typische Pavillons sind oft an malerischen Orten platziert.



Eines von mehreren Klöstern in der Gegend, anmutig auf einer Klippe positioniert...



...diese beherbergen natürlich eine Vielzahl von Mönchen. Die vergnügen sich, genau wie vorübergehende Besucher, an der Meeresbrandung von Putuoshan.



Es entstanden unheimlich viele großartige Bilder. Die Auswahl ist mir wirklich schwer gefallen. Hier bin ich wiedermal auf der Suche nach dem perfekten Schnappschuss. :-)))



Bei fantastischem Wetter war es ein cooler Ausflug. Es gibt auf den Inseln, so nahe meiner Heimat, noch wesentlich mehr zu entdecken. Aber ein Anfang ist jetzt gemacht... :-)

7.4.17 04:45


Zurück im Iran - Aller guten Dinge sind drei (16.04.17 - 23.04.17)

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres durfte ich eine Woche im Iran verbringen. Wie immer startete ich meine Reise in Teheran, wo ich für zwei Tage beruflich zu tun hatte. Über die Hauptstadt hatte ich bereits umfassend berichtet. Hier sieht man aus einer Parkanlage der Innenstadt, die noch schneebepuderten Gipfel des Elburs-Gebirges.



Nachdem die beruflichen Aktivitäten schneller abgeschlossen waren als erwartet, entschied ich mich spontan für einen Tagesausflug nach Kashan. Per Linienbus ging es morgens um halb sieben für drei Stunden in südliche Richtung. Busfahren im Iran ist komfortabel, dennoch sehr günstig. Umgerechnet 9€, für Hin- und Rückfahrt, ist ein echt fairer Deal. Für diesen sowieso schon geringen Fahrpreis, werden einem auch noch Snacks und Getränke gereicht. :-)



Kaum angekommen stechen einem sofort die vielen Mauern und Gebäude aus landestypischem Sandstein ins Auge. Es macht große Freude, sich in den engen Gassen zu verlieren. Ich glaube die Bilder zeigen gut, was man sich so vorstellt, sobald einem der Iran in den Sinn kommt. :-)



Kashan ist bekannt für seine traditionellen Badehäuser im persischen Stil. Hier besuchte ich das Sultan Amir Ahmad Badehaus.



Besonders herausheben kann ich das Tabatabai Haus. Es ist ein von unglaublicher Schönheit geprägtes Bauwerk. Es wurde Anfang der 1880er Jahre für die einflussreiche Familie Tabatabai gebaut.



Die aneinandergereihten Gebäude umschließen einen prachtvoll angelegten Innenhof.



Der Besuch einer Moschee gehört in jeder iranischen Stadt zum Pflichtprogramm. In Kashan sollte es für mich die Agha Bozorg Moschee sein. Sie überzeugt durch ihre gewaltige Größe. Obendrein ist sie auch wunderschön anzusehen.



Die insgesamt sechs Stunden Busfahrt nach Kashan hatten sich also gelohnt. Nach erneutem Kurzaufenthalt in Teheran, machte ich mich am folgenden Morgen auf den Weg nach Shiraz. Zwei Stunden dauert der Flug von Teheran in die Kulturhochburg im Süden des Landes. Hier zu sehen Arge Karim Kan, die Zitadelle von Shiraz.



Danach stand ein erholsamer Spaziergang im Eram-Garten auf dem Programm. Liebevoll angelegt breitet er sich auf einer doch sehr stattlichen Fläche aus. Der hübsche Anblick des Hauptgebäudes, bietet sich dabei als bevorzugtes Fotomotiv an.



Die Krönung dieser Reise, war jedoch dem „Heiligen Schrein von Shiraz“ vorbehalten. Unglaublich, dieses Bild zeigt lediglich den Eingangsbereich.



Im glamourösen Hauptbereich angekommen, spürt man eine besondere Atmosphäre in der Luft liegen. Es ist einer der heiligsten Orte im gesamten Orient. Die Gläubigen knien in Massen danieder, um ihren muslimischen Glauben nachzugehen.



Ich besuchte den Schrein sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Er ist ohne zu übertreiben, eine Faszination für sich. :-)





Die Dekoration ist genau wie die überdimensionale Größe einfach atemberaubend. Nur mit Bildern ist dieser Superlativ schwer zu greifen, aber ich hab mein Bestes versucht. ;-)



Nach einer erholsamen Nacht in einem urigen Hostel, inmitten des Stadtkerns, machte ich mich morgens um kurz nach 6 Uhr auf den Weg zur Nasir al-Mulk Moschee. Warum es so früh sein musste, lässt sich an den Bildern erkennen.



Der Lichteinfall, durch die grandios verzierten Fenster, ist nur zwischen 7 und 8 Uhr morgens in seiner vollen Pracht gegeben. Ich bin kein Frühaufsteher, für dieses Highlight bewegte ich mich jedoch gerne aus dem Bett. ;-)



Anschließend schloss ich mich einer kleinen Reisegruppe an. Mit einem Kleinbus machten wir uns auf, die Ausgrabungen von Persepolis zu besuchen. Diese befinden sich etwa zwei Autostunden nördlich von Shiraz.



Erbaut wurde die einstige Residenzstadt 520 v. Chr. und war eine der Hauptstädte des antiken Perserreichs. Der Name Persepolis stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Stadt der Perser".



Das Areal gilt als einer der größten Kulturschätze im mittleren Osten und hat auch mich sehr beeindruckt. Die archäologische Stätte gibt einem zumindest etwas Einblick, in die lange Geschichte Persiens.



Auch besuchte ich Naqsch-e Rostam. Dort befinden sich vier Grabmäler, welche per Hand in eine steile Felswand geschlagen wurden. Der persische König Dareios I. ließ die Gräber von Xerxes ca. 500 v. Chr. erstellen. Schwer vorstellbar, wie lange wohl benötigt wurde, um dieses einzigartige Meisterwerk zu vollenden.



Bei überragendem Wetter, war es ein erlebnisreicher Trip. Leider kann ich hier nicht jeden Anlaufpunkt im kleinsten Detail erklären. Wer sich intensiver zum Beschriebenen schlau machen möchte, kann dies im Internet tun oder darf natürlich auch gerne bei mir nachfragen. ;-) Zum Abschluss noch ein gelungenes Gruppenbild...:-)))

25.4.17 03:39





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