Mirco's Reiseblog


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Spontaner Ausflug in die Siming-Berge (28.05.2017 - 30.05.2017)

Aufgrund von Nationalfeiertagen, hatten wir in China ein verlängertes Wochenende. Dank des Drachenboot-Festivals, ruhte bis einschließlich Dienstag die Arbeit. Eine solche Gelegenheit, bedeutet für mich üblicherweise Reisezeit. Diesmal allerdings hatte ich mir fest vorgenommen, lediglich am Sonntag einen Tagesausflug zu machen, um die beiden zusätzlichen freien Tage ausschließlich mit Nichtstun zu verbringen. Ich nehme es vorneweg, mein Plan ist fehlgeschlagen. Schuld ist die großartige Landschaft rundum das Siming-Gebirge, etwa 70 km von Ningbo entfernt. Die Schönheit der Gegend, hat mich derart gefesselt, dass ich es nicht lassen konnte, meinen Aufenthalt auszudehnen. :-)



„Lijiakeng“, ein Bergdorf inmitten der Siming-Berge, hatte ich als erstes Ziel auserkoren. Bereits auf dem Weg dorthin zwangen mich mehrere Stellen zum Anhalten. Künstlerisch im Tal liegt der Ort „Yang Jia Shan“. ;-)



Es werden einem so viele fabelhafte Ausblicke geboten, dass ich kaum mit dem Fotografieren hinterherkam.



Abseits des Weges, entdeckte ich den kleinen Ort „Nian Nian Dunun“. :-)



Ich hielt einen kurzen Plausch mit den Bewohnern. Es wurde mir glaubhaft versichert, dass ich tatsächlich der allererste Ausländer bin, welcher diese abgelegene Ansiedlung besuchte.



Zudem hat keiner der Einwohner ein Handy! Ich weiß, heutzutage nur sehr schwer vorstellbar. ;-)



Die Haupteinnahmequelle der Dorfbewohner stellt ein großartiges Fotomotiv dar. Grüner Tee aus China, ist auf der ganzen Welt beliebt.



Nach etwa vier Stunden erreichte ich letztlich doch „Lijiakeng“, mein eigentliches Tagesziel. ;-)



Es herrscht eine wohltuende Stille in diesem Ort, welcher sich zu Füßen anmutiger Berge einbettet. Die Einwohner bauen ihre Lebensmittel allermeist selbst an. Im Bild zu sehen, von der Sonne getrockneter Chili.



Trotzdem fuhr ich, auf Empfehlung von Einheimischen, in das eine halbe Stunde entfernte „Shi Lin Cun“. Das Dorf liegt auf einem Bergplateau und hat mich sehr beeindruckt. Den uralten Ortskern zu durchstreifen, war interessant und spannend zugleich.



Einige Höhenmeter unterhalb des Ortes befindet sich ein schöner Wasserfall. Ich nutzte das kühle Nass für ein erfrischendes Fußbad. :-)



Saftiges Grün, soweit man blicken kann. So wunderschön ist die Natur, der Saming-Berge. Ich konnte mich daran einfach nicht sattsehen. :-)



Am folgenden Morgen ging meine Reise weiter. Halt machte ich zwischendurch, um die Blumenterrassen von „Yang Jia Shan“ zu besuchen.



Wenn man zur richtigen Jahreszeit (Mai ist perfekt) vorbeikommt, sind sie eine echte Augenweide...



Das für seine typisch chinesischen Gepflogenheiten und traditionellen Gebäude bekannte „Ci Chen“, gehört zum Großraum von Ningbo. Es liegt nur eine Stunde von Zentrum entfernt.



Es gibt hier sehr viel zu sehen. Deshalb entschied ich mich für eine weitere Übernachtung. Rundum den stadtbekannten See, finden sich so einige Kulturschätze.



Als kulinarisches Highlight, genoss ich Flusskrebse...



... auf die lokale Weise zubereitet, sind sie ziemlich scharf. Es gibt sie inzwischen an mehreren Plätzen zu erwerben, jedoch schmecken sie hier am allerbesten.



Letztendlich erreichte ich nach drei Tagen wieder mein Zuhause. ;-) Es sind diese Erlebnisse, welche mich an mein Privileg erinnern, in dieser außergewöhnlich schönen Gegend leben zu dürfen. :-)))
5.6.17 06:58


Meine Erfahrungen im Königreich Kambodscha (28.09.2014 – 03.10.2014)

Es beruht vor allem auf zwei Gründen, weshalb ich diesen Reisebericht nachträglich zum Besten gebe. Ich wurde bereits von mehreren Personen darauf angesprochen, zudem habe ich zeitnah keinerlei Pläne für eine erneute Reise ins Königreich. Ich bin nicht oft der Ansicht, dass ein einziger Besuch in einem Land ausreichend ist. Kambodscha ist diesbezüglich eher eine Ausnahme. Nichtsdestotrotz war mein Besuch eine tolle Erfahrung. Ich machte mich also im September 2014 auf den Weg nach Kambodscha. Die Karte gibt etwas Aufschluss zur geografischen Lage.



Phnom Penh, die Hauptstadt am Mekong, ist nicht gerade für seine beispiellose Schönheit berühmt. Falls es einem einigermaßen gelingt, sich trotz enormer Hitze, ohrenbetäubenden Lärm und großflächigen Chaos auf die Stadt einzulassen, kann man doch einige nette Flecken entdecken. ;-) Dazu zählt unteranderem der Königspalast...



...oder auch die große Stupa - Wat Phnom, hier im Hintergrund zu sehen. Das Bild ist aus einem schön angelegten Park geknipst. :-)



Die Promenade am Tonle Sap, einem Zufluss des Mekong, ist in Phnom Penh unter dem Namen „Riverside" bekannt. Dieser Bereich eignet sich prima für einen Spaziergang. Aufgrund der vorherrschenden Hitze, vorzugsweise morgens oder während der Abendstunden.



Ich buchte mir eine Bootsfahrt durchs Mekong Delta nach Siem Reap. Das war eine super Idee, auch wenn meine geliebten Schuhe (Crocs) während der Fahrt über Bord gingen...:-)



Das Boot schippert an eindrucksvollen Landschaften vorbei...



...dazu werden zahlreiche schwimmende Siedlungen passiert. Es ist gut was los, auf den Gewässern, rundum den Mekong.



Nach sechsstündiger Fahrt erreichten wir die Kleinstadt Siem Reap.



Sehr schnell wurde mir klar, hier herrscht eine angenehmere Atmosphäre als in Phnom Penh. Alles geht gemütlicher zu und obendrein ist es viel grüner. Man fühlt sich rundum wohl in Siem Reap. :-)



Der triftigste Grund um nach Kambodscha zu reisen, ist sicherlich Angkor Wat. Es lohnt sich tatsächlich nur deshalb hierher zu kommen.



Die Ruinen, der uralten Tempelanlage, haben eine einzigartige Ausstrahlung.



Die antike Anlage liegt nur 20km von Siem Reap entfernt und ist bequem per Bus oder Tuk-Tuk erreichbar.



Besonders am frühen Morgen, ergeben sich großartige Fotomotive.



Die Mentalität des Landes, ist größtenteils buddhistisch geprägt. Vielerorts begegnen einem Mönche und Tempel findet man in allen Variationen vor.



Noch ein Wort zum kulinarischen Teil. Ich habe, entgegen allgemeiner Vorurteile, in Kambodscha hervorragend gegessen. Vor allem die große Auswahl an verschiedenen Fleischspießen, hatte es mir besonders angetan. :-)



Der Bericht soll nicht über die Probleme des Landes hinwegtäuschen. Die Straßen und Märkte von Phnom Penh spiegeln die landesweite Armut gut wieder.



Das Land zählt zu den ärmsten in Asien und leidet bis heute an den Nachwirkungen des Vietnamkrieges, welcher einst auf Kambodscha übergegriffen hat. Danach erfolgte die katastrophale Herrscherepoche, der barbarischen Roten Khmer. Ich habe bewusst darauf verzichtet mir die „Killing Fields" anzusehen, also die Felder auf denen von 1975 bis 1979 unzählige Menschen mit Knüppeln erschlagen wurden, um keine Munition zu verschwenden. Wer über die Geschichte des Landes mehr erfahren möchte, kann sich im Internet dazu schlau machen. Wie gesagt, für einen kurzen Abstecher, z.B. in Verbindung mit einer Reise nach Thailand oder Vietnam, kann ich Kambodscha durchaus empfehlen. :-)
13.6.17 03:11


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