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Mongolei - Ein Blick ins Land von Dschingis Khan (09.08.2016 - 14.08.2016)

Gesamt 5 Stunden Flugzeit benötigt man von Ningbo über Beijing nach Ulaanbaatar.



Ulan Bator, in der lokalen Schreibweise Ulaanbaatar, ist die Hauptstadt der Mongolei. Mit 1,4 Millionen lebt hier fast die Hälfte der mongolischen Bevölkerung. Die Mongolei, flächenmäßig viereinhalb Mal so groß wie Deutschland, hat insgesamt lediglich drei Millionen Einwohner. Die komplette Mongolei hat somit weniger Einwohner als Berlin. Wie überall im Land geht es selbst in der Innenstadt von Ulaanbaatar gemächlich zu. Das Tempo hier ist nicht mit Deutschland und schon gar nicht mit China vergleichbar. Es herrscht eine schöne lockere und entspannte Atmosphäre, man fühlt sich sehr wohl hier. Ein Blick über die Stadt, das Bild wurde von einem Berg am Stadtrand geknipst.



Das beliebteste Fotomotiv der Stadt bietet das Monument des großen Dschingis Khan. Dieser formierte Anfang des 12. Jahrhunderts sein Volk zu einer mächtigen Armee, welche große Landesteile in Zentralasien und China eroberte. Offiziell ist der Führer aller Mongolen zwar kein Gott, aber er genießt in der Mongolei bis heute einen vergleichbaren Status.



Er thront direkt am Haupteingang zum Parlamentsgebäude der Mongolei...



Die Stadtbewohner sagen selber, es gibt nicht allzu viel in Ulaanbaatar zu sehen. Hat man den zentralen Sükhbaatar-Platz gesehen, hat man 90% der Sehenswürdigkeiten der Stadt gesehen. Damdin Sükhbaatar hat sich durch die von ihm organisierte Revolution (1921), einen Namen in der mongolischen Geschichte gemacht. Folglich wurde dieser riesige Platz nach ihm benannt.







55km östlich von Ulaanbaatar steht das größte Reiterstandbild der Welt. Inklusive Sockel ist es 40m hoch und besteht aus 250 Tonnen Edelstahl. Natürlich sitzt Dschingis Khan auch hier im Sattel. Es wirkt aufgrund der ungeheuerlichen Größe fast unrealistisch, sobald man direkt davor steht.



Dass die Mongolei, der am dünnsten besiedelte Staat der Welt ist, habe ich ab den dritten Tag meines Aufenthaltes hautnah erleben dürfen. Es stand ein zweitägiger Ausflug in den Gorkhi-Terelj Nationalpark an. Es haben sich mehrere Leute verschiedenster Nationen dem Ausflug angeschlossen. Nachdem wir die Hauptstadt hinter uns gelassen hatten, sahen wir nur noch endloses Grün, kombiniert mit Bergen und Flüssen.





Nach drei Stunden erreichten wir die Jurten unserer Gastfamilie. Eine Jurte, in der Landessprache Ger genannt, ist bis heute die gängigste Wohnbehausung in der Mongolei. Es handelt sich um eine zeltähnliche Konstruktion aus einem Holzgerüst mit einer Eindeckung aus Wollfilz. Mongolen sind Nomaden, sie wollen flexibel sein und sich nicht fest an einem Ort niederlassen. Man benötigt für den Umzug eines Gers nicht mehr als zwei Kamele oder einen Geländewagen.



Eine Übernachtung in einem Ger war wirklich eine coole Erfahrung. Es wird in der Mongolei, auch im Sommer wo es tagsüber bis zu 30° heiß ist, nachts mit ca. 8° empfindlich kühl. Deshalb freut man sich über den Holzofen im Ger und auch über den selbstmitgebrachten kuschligen Schlafsack.





Im Bild das Wahrzeichen des Gorkhi-Terelj Nationalparks, der Schildkrötenfelsen. Ich denke, es ist unverkennbar warum er diesen Namen trägt. :-)



Die Mongolei bietet eine grandiose Natur. Teilweise wirkt es wie eine Märchenwelt. Mir ist die Auswahl aus unzähligen Bildern nicht leicht gefallen...







Neben großen Schaf- und Rinderherden, findet man Pferde in einer großen Anzahl vor. Freilaufend in wilden Herden aber auch als Reitpferde werden sie selbstredend genutzt. Auch ich habe mich hoch zu Ross etwas durchschütteln lassen. ;-)



Kamele werden gern als Transportmittel für längere Strecken eingesetzt...



...auch der in Zentralasien verbreitete Yak begegnet einen immer wieder.



Die Atmosphäre in der Mongolei hat mir sehr gefallen. Hier erwacht ein Gefühl von grenzenloser Freiheit. Irgendwann wird sich mir hoffentlich die Gelegenheit für einen längeren Aufenthalt in diesem wunderbaren Land bieten.



Ich habe schöne aber auch intensive Reisewochen hinter mir. Nach einer kurzen Reisepause schauen wir mal wo der Weg hinführt, Ideen gibt's mehr als genug... :-)))

15.8.16 07:48
 


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