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Lijiang - Ein Glanzpunkt in Yunnan

Die Stadt Lijiang liegt im sogenannten „Wendekreis des Krebses", in der südchinesischen Provinz Yunnan, nahe der Grenze zu Myanmar. 2.850km bzw. 3,5 Flugstunden südwestlich von Ningbo.



Lijiang befindet auf einem 2.600 Meter hoch gelegenen Plateau, an den südöstlichen Ausläufern des Himalajas. Aufgrund der Lage herrscht ganzjährig ein angenehm mildes Klima. Die Region kann zu jeder Jahreszeit problemlos bereist werden. Die Altstadt ist der Hauptgrund, weshalb sich Lijiang großer Beliebtheit bei inländischen und ausländischen Besuchern erfreut. Sie ist mit einem engen Netz an Kanälen und Gassen durchzogen. Die Naxi, ein chinesisches Minderheitsvolk, prägen durch ihre Kultur die Atmosphäre im Stadtkern. Hier finden sich unzählige kleine Läden, köstliche Essensmöglichkeiten, traditionelle Teehäuser und auch Übernachtungsmöglichkeiten...





Im Jahr 1997 wurde die Altstadt, die sich im Stadtbezirk Gucheng befindet, in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Auf den Erhalt des traditionellen Häuserstils der Naxi, die bereits seit über 1.000 Jahren hier siedeln, wird größter Wert gelegt. Als Zeichen der Gastfreundlichkeit haben ihre Häuser keine Türen. Sie sind um einen großen Innenhof gebaut und dazu beeindruckend verziert.





Alte Traditionen der Naxi, wie die Weberei, können noch sehr häufig bewundert werden. Diese Minderheiten sind es auch, die Lijiang mit ihrer eigenen Musik verzaubern. Überall auf den kleinen Wegen hört man die melodischen Klänge, sie gehen einen sofort in Ohr und setzen sich dort regelrecht fest. Ansonsten ist es charmant ruhig, sowie vor tausend Jahren, es erscheint als hätte die Zeit keine Spuren hinterlassen.





Einen Tagesausflug ist erforderlich um den Yulong-Nationalpark zu besuchen. Hier befindet sich das beeindruckende Yulong Xueshan‚ wörtlich ins Deutsche übersetzt bedeutet es „Jadedrachen-Schneegebirge".



Der höchste Gipfel (Shanzidou) befindet sich auf 5596m. Normale Touristen, wie auch ich, schaffen es per Seilbahn immerhin auf 4680m.



Allerdings wird hier die Luft schon sehr dünn. Ein Großteil der Besucher muss auf Oxygen-Flaschen zurückgreifen. Mit Kopfschmerzen, plagen sich aufgrund des schnellüberwundenen großen Höhenunterschiedes, alle Gipfelstürmer herum. ;-)



Pferde sind eine vorzügliche Möglichkeit, Ort und Umgebung zu erkunden. :-)



In der Nähe befinden sich auch kristallklare Gebirgsseen. Diese laden zum Schwimmen oder einer Paddeltour ein...





Eine Reise nach Lijiang kann ich sehr empfehlen. Hier wurde es tatsächlich geschafft, das kulturelle Flair authentisch zu erhalten. Passend dazu die majestätischen Berge des Himalaya-Gebirges. Es ist ein zauberhafter Ort und mit Sicherheit einer der schönsten Asiens. Ich habe Lijiang bereits 2015 im Mai für 5 Tage besucht. Leider gab es zu der Zeit den Blog noch nicht, deshalb gibt's den Reisebericht jetzt im späten Nachgang.

9.9.16 07:08
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (9.9.16 16:05)
Hallo,

da könnte Fernweh entstehen, wenn ich nicht gerade auf dem "Heimat-Trip" wäre. Allerdings ist die Höhe und der Kopfschmerz nichts für mich.

4860 m, das sind 50 Meter höher als der höchste Berg der Alpen. Für mich überraschend, daß "Red Bull" auch schon da ist. ;-)


(11.9.16 13:49)
...in so einem riesigen Land ist sicher das Fliegen die Reise-mgl. Nr. 1....2800km Flug- das ist so wie Berlin - Antalya etwa... und das ist sicher noch eine relativ "kurze" Strecke für die Dimensionen dort. Die Fotos zeigen ein China, wie man's sich aus der Ferne "nostalgisch" vorstellt als Gegensatz zum "modernen" China - andererseits toll, dass doch auch die Tradition noch gepflegt wird - Danke für die schöne Beschreibung!

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