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Terrakotta-Armee und antikes Xian (19.07.2013 - 21.07.2013)

Die Terrakotta-Armee gilt neben "Machu Picchu" in Peru als größter kultureller Fund unseres Zeitalters. Die Terrakotta-Soldaten beschützen die Grabkammer des ersten Kaisers von China – Qin Shi Huang Di. Er ließ sie zu Lebzeiten vor über 2200 Jahren in der chinesischen Provinz Shaanxi erschaffen, 20km westlich von Xian.



36 Jahre lang, sollen über 700.000 Arbeiter an der Errichtung des Grabmals mitsamt seiner beschützenden Armee, beteiligt gewesen sein.



Zufälligerweise endeckten Bauern die Terrakotta-Armee 1974, beim Bohren eines Brunnens. Seit 1987 ist die Ausgrabung als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt.



Bisher wurden mehr als 3.000 Soldaten und Pferde ausgegraben und restauriert, geschätzte weitere 5.000 Tonfiguren sind noch im Erdreich verborgen. Es wird immerzu daran gearbeitet weitere Krieger freizulegen.



Das Museum erstreckt sich über drei riesige Hallen, welche die Besucher nacheinander abschreiten. Über kleine Gänge und Brücken führt der Weg an den starr ausgerichteten Blicken der Soldaten vorbei. Leider ist man teilweise doch etwas weit von den Figuren entfernt.



Xian hat aber noch mehr zu bieten. Unteranderem einen beeindruckenden Trommelturm...





...von hier wurde allabendlich per Trommelschlag signalisiert, dass die Brücken hochzuziehen und die Tore der Stadtmauer zu schließen sind.



Der Trommelturm ist ein Teil der berühmten Stadtmauer. Auf dieser kann per Fahrrad die komplette Altstadt von Xian umrundet werden. Was richtig Spaß macht...





Als ein weiteres Wahrzeichen von Xian gilt der Glockenturm. Er thront auf einer Verkehrsinsel inmitten einer großen Kreuzung. Zusätzlich taugt er auch prima als Aussichtsplattform.





Xian liegt zweieinhalb Flugstunden nordwestlich von Ningbo. Inzwischen wäre es auch per Zug in sechs Stunden erreichbar. Hier eine China-Karte zur besseren Orientierung...



Eine Reise nach Xian kann ich insbesondere Kulturfreunden empfehlen. Ich verbrachte dort ein Wochenende im Juli 2013, was sich als hervorragende Reisezeit erwiesen hat. Mein Besuch liegt also schon etwas zurück, aber was wäre ein Reiseblog ohne einen Eintrag zur Terrakotta-Armee. ;-)
2.11.16 04:28
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (2.11.16 22:43)
Hallo Mirco,

wären die Menschen immer vernünftig gewesen, hätten wir heute wenig zu bestaunen. Ein chinesischer Kaiser, ein ägyptischer Pharao - selbst ein bayrischer König - bauten sich Denkmäler für die Ewigkeit, gegen alle Vernunft.

Im Nachhinein sind wir milde gestimmt und froh, die Pracht der größenwahnsinnigen Bauherrn bewundern zu können.


Dorehn (4.11.16 01:29)
...die Besichtigung dieser gigantischen Armee wird ja in fast allen China-Reisen mit angepriesen - und ich dachte ähnlich deinem ersten Bild in dem Bericht, dass diese im Freien zu sehen sei - ich bin ein wenig "ernüchtert" zu lesen, dass es sich um riesige Hallen handelt, durch die man als Tourist wandelt - (tatsächlich?) - naja, so sind sie vor weiterer Klimazerstörung geschützt - eigentlich logisch - das "Freie" war wohl etwas naiv von mir gedacht...
LG in diese weite Land!

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