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Suzhou - Das Venedig Chinas (19.11.16 - 20.11.16)

Mein Ziel fürs Wochenende lautete also Suzhou. Die Großstadt, mit über 11 Millionen Einwohnern, liegt in der Provinz Jiangsu 250 Kilometer nordwestlich von Ningbo.



20 km außerhalb des Stadtgebietes von Suzhou befindet sich Tongli, ein zauberhaftes kleines Wasserdorf. Planmäßig nach einer dreistündigen Autofahrt wurde es als erstes Etappenziel erreicht.



Bei herrlichem Herbstwetter machte es großen Spaß durch die zahlreichen Gassen und Gärten zu schlendern.





Die historischen Gebäude sind hervorragend erhalten. Sie wurden teilweise bereits während der Song-Dynastie (960 - 1279) erbaut.



Man begegnet interessanten Menschen und Methoden. Hier wird eine Süßspeise auf altertümliche Weise hergestellt. Es handelt sich um ein Gemisch aus Ingwer und Zucker.



Nach einem mehrstündigen Aufenthalt ging es weiter in Richtung Innenstadt von Suzhou. Die Stadt ist aus kultureller Sicht eine echte Hochburg. Vor allem ihre vielen fantastischen Gärten sind weltweit ein Begriff. Ich habe mich für den „Zhuozheng Yuan" entschieden. Übersetzt bedeutet es „Der Garten der bescheidenen Beamten".



Der Garten ist ein architektonisches Meisterwerk. Er bringt die Schönheit der Natur mit der chinesischen Kultur in harmonischen Einklang.



Aufgrund seiner malerischen Schönheit und friedvollen Ruhe ist die erstaunlich große Anlage als Rückzugsort sehr beliebt. Die niedlichen Bonsai-Bäume findet man hier in allen Ausführungen. Sie werden von Experten bis zur Perfektion gepflegt.



Suzhou erfreut sich über einen sehr gut erhaltenen Stadtkern. Vor allem bei Nacht bieten die traditionellen Häuser entlang der "Shantang Road" ein wunderschönes Ambiente.





Der Stadtteil ist durchzogen von Kanälen. Suzhou wird deshalb auch „Venedig des Ostens" genannt.



Ein Abstecher zum „Huqiu Shan" rundete das Kulturprogramm ab. Hier thront auf dem „Tiger-Hügel" die beeindruckende und über tausend Jahre alte Yunyan Pagode. Sie ist übrigens höher als der berühmte schiefe Turm von Pisa, vermutlich aber nicht ganz so schief. ;-)



Aber auch der Park rundum die Pagode ist durchaus sehenswert. Die Herbstfarben vertiefen die Impressionen...



Zum Abschluss habe ich mir noch eine echte lokale Spezialität gegönnt. Der Mandarin-Fisch wird süßsauer zubereitet und schmeckt ausgezeichnet. Der Fisch hat keine Gräten, was die Sache nochmal angenehmer macht. Man findet ihn, in dieser Form, ausschließlich in den Gewässern rundum Suzhou.



Es war ein tolles Wochenende in einer mir bislang unbekannten Stadt. Ich habe von Suzhou einen hervorragenden Eindruck gewonnen und kann einen Aufenthalt dort jeden ans Herz legen. Die Stadt hat natürlich auch eine ausgeprägte moderne Seite. Für mich bislang weniger interessant, da sich diese nicht großartig von anderen Metropolen in China unterscheidet. Allerdings könnte sich dies bald ändern. Der „Suzhou Zhongnan Center“ befindet sich bereits im Bau, er wird nach seiner Fertigstellung im Jahre 2020 mit 729m das zweithöchste Gebäude der Welt sein.
23.11.16 04:10
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (23.11.16 12:10)
Hallo Mirco,
danke für Deinen zustimmenden Kommentar zur "Säuglings-Station". ;-)
Du hast wieder sehr kurzweilig und interessant berichtet. Manchmal wünschte ich mir Deine Fotos etwas größer.
Es ist schwierig, die örtliche Atmosphäre aufzunehmen, aber diese beleuchtete Pagode (ist es eine?), spricht meine Sinne für das Schöne an.
Ich glaube zwar nicht, daß ich jemals nach Suzhou komme, doch diesen sehr lecker aussehenden Mandarin-Fisch würde ich zu gerne mal probieren..., bin schließlich Wassermann! ;-)


Dorehn (24.11.16 10:05)
Den Eindruck vom "Venedig" bekommt man schon bei den ersten Bildern, etwas später schreibst Du es ja... es scheint eine der Städte zu sein, die in China bewußt als "traditionelles Kulturgut" erhalten bleiben kann - zum Glück! - und scheinbar aber nicht so touristisch bekannt und "überrannt"... (?)

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