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Wundervolles Persien - Zum zweiten Mal im Iran (26.11.16 - 03.12.16)

Teheran ist so umfangreich an Sehenswerten, dass es selbst nach meinem zweiten Aufenthalt immer noch tolle Plätze gibt, die ich noch nicht gesehen habe. Teheran in der Abenddämmerung, ist einfach ein Genuss ...



Auch diesmal hatte ich Gelegenheit, ein paar weitere Orte in der Stadt zu erkunden. Zum Beispiel den Laleh Park. Die hübsch angelegte Grünanlage liegt im direkt im Zentrum der Stadt, sie ist bei den Teheranern außerordentlich beliebt.



Auffallend ist, es gibt unwahrscheinlich viele freilaufende Katzen im Park.



Bei der Tabiat Brücke handelt es sich um eine dreistöckige Brücke. Sie ist ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Mit ihrer abstrakten Konstruktion, hat die junge Architektin Leila Araghian einen echten Volltreffer gelandet. Die Brücke gilt als Wahrzeichen des modernen Teherans.



Zudem ist von hieraus die Aussicht über die Stadt bis hin zum Elburs-Gebirge einfach überwältigend. Jedoch sollte man, sowie ich Glückspilz, gutes Wetter erwischen. ;-)



Auch habe ich erneut sehr gutes Essen in Teheran genossen. Hier ein typisches Restaurant, im prachtvollen persischen Stil eingerichtet. Es erinnerte mich stark an „Tausend und eine Nacht" ;-)



Eine gemeinsame Wasserpfeife, auch Shisha genannt, ist nach dem Essen eine tolle Möglichkeit mit den freundlichen Persern ins Gespräch zu kommen. :-)



Nach drei Tagen in der Hauptstadt ging die Reise weiter nach Esfahan. Alternativ kann die eine Flugstunde entfernte Kulturhochburg auch Isfahan geschrieben werden. Die Iraner sagen: „Esfahan ist die Perle auf einem wunderschönen Ring namens Iran” Wie wahr diese These ist, durfte ich die nächsten beiden Tage selbst erfahren. In Esfahan befinden sich einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Vorderen Orients. Erstes Ziel war der Median-e Emma (Platz des Imans). Er gilt als einer der eindrucksvollsten Plätze der Welt und bekam zu Recht von der UNESCO den Titel des Weltkulturerbes verliehen.



Auf dem riesigen Platz befinden sich zwei berühmte Moscheen. Beide sind einzigartig in Architektur und Design. Hinter mir ist die Scheich-Lotfolläh-Moschee zu sehen...



...und hier die noch größere Shah Mosque. Unvorstellbare 475.000 Fliesen wurden alleine in dieser gigantischen Moschee verlegt.





Am nördlichen Ende schließt sich ein großer Basar an. Die weltbekannten Perserteppiche findet man hier in einer perfekten Schönheit vor. Teilweise sind sie in mehrjähriger Handarbeit angefertigt und haben verständlicherweise einen stolzen Preis.





Die Brücken von Esfahan sind eine kulturelle Ausnahmeerscheinung. Sie alle überspannen den Fluss namens Zayandeh Rud. Wasser führt er nur etwa einen Monat im Jahr. Dies ist zumeist im Mai der Fall, somit war das Flussbett bereits ausgetrocknet. Hier ist die Si-o-se Pol (33-Bogen-Brücke) zu sehen, sie bietet auch bei Nacht einen traumhaften Anblick.





Besonders gut gefallen hat mir die Khajhu-Brücke. In ihren Bögen nutzen iranische Straßenmusiker die gute Akustik gerne aus. Sie geben dort mit großer Leidenschaft persische Volkslieder zum Besten.





Nicht nur der Islam, auch andere Religionen werden im Iran respektiert. Mehr nebenbei plante ich die Vank-Kathedrale inmitten von Esfahan zu besuchen. Ich habe nicht geahnt, dass es ein derartiges Highlight werden könnte. Von außen sieht die über 400 Jahre alte Kirche bereits ganz nett aus...



...von innen ist sie allerdings der absolute Hammer.



Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, aber die von Hand eingebrachten Verzierungen der Gemäuer haben mich schwer beeindruckt.





Tief berührt hat mich eine Ausstellung, ebenfalls auf dem Areal der Kirche, in welcher den Opfern des Genozid von Armenien gedacht wird. Die Wahrheit ist hier schonungslos aufbereitet. Die Türkei, jener Staat der diese unvorstellbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat, leugnet den Völkermord bis zum heutigen Tag.



Auf meinem Inlandsflug von Esfahan nach Teheran, konnte ich bei klarem Wetter eine atemberaubende Sicht auf die Landschaft des Iran genießen...



...nach Zwischenstopp in Teheran ging es zurück nach Ningbo, wo ich inzwischen wieder gut angekommen bin. Mein positiver Eindruck von Land und Leute hat sich auch während meiner zweiten Reise vollends bestätigt. Die Menschen im Iran sind so was von herzlich. Für jemand der es nicht selbst erlebt hat, ist es kaum vorstellbar. Ich gebe zu, ich habe mich etwas in Persien verliebt. :-)))
5.12.16 08:30
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (8.12.16 08:16)
Hallo Mirco,
hin und wieder ist es "nötig" zu versuchen, das "große Ganze" zu sehen, bevor man sich wieder einigermaßen gelassen auf die eigene, kleine Welt einläßt.
Aber selbst dort gibt es gewaltige Unterschiede. China, Iran, Indien, Nordkorea... auch das kann die "weite Welt" sein, die für viele Menschen nur im Internet erreichbar ist.
Gerade in der "heutigen Zeit" ist Deine grundsätzlich positive Sicht auf fremde Menschen und Kulturen überaus wohltuend!


Dorehn (12.12.16 00:00)
Wunderschöne Eindrücke! - kann man nur hoffen bei allen Unruhen in dieser Region, dass diese Kulturschätze erhalten bleiben für ewig...

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