Mirco's Reiseblog


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Shenzhen - Wirtschaftswunder mit einem Fenster zur Welt (27.01.2017 - 31.01.2017)

„Chinese New Year" wurde die letzten Tage in China ausgiebig gefeiert. Für Chinesen ist es das wichtigste Fest des Jahres. Für mich bedeutete es ein paar Tage frei und natürlich eine Gelegenheit mal wieder eine kleine Reise anzutreten. ;-) Diesmal ging es per Flugzeug zwei Stunden in südliche Richtung. Erstes Ziel war die in der Provinz Guangdong gelegene Großstadt Shenzhen.



Shenzhen hatte im Jahre 1980 nur 30.000 Einwohner und war somit ein etwas größeres Dorf an der Grenze zu Hong Kong in Südchina. Heute leben in der Stadt unfassbare 18 Millionen (!) Menschen. Aufgrund der geographisch günstigen Lage, wurde das einstige Fischerdorf in einem Wahnsinnstempo zu einer Wirtschaftshochburg entwickelt. Dies brachte neben zahlreichen Nachteilen zugegebenermaßen auch ein paar Vorteile mit sich. Shenzhen hat dadurch eine gut entwickelte Infrastruktur. Diese beinhaltet gut ausgebaute Straßen, einen Flughafen sowie komfortable Möglichkeiten was öffentliche Verkehrsmittel betrifft. Hier Shenzhen bei Nacht, vom Hotel aus fotografiert... :-)



Aufgrund der Entstehung am Reißbrett, gibt es in der Planstadt kein richtiges Stadtzentrum. Nichtsdestotrotz sind zu den Neujahrsfeiertagen die Straßen ansprechend gestaltet.



Die Metropole liegt innerhalb der Tropenzone, somit herrscht auch im Winter eine angenehme Temperatur. Bei sonnigen 26° war das erste Ziel der Stadtteil „Da Mei Sha", im Osten der Stadt und somit direkt am Meer gelegen.



Auch wenn das Wasser im Winter etwas zu frisch zum Baden ist, macht ein Besuch trotzdem Spaß. Meer und Sand sind hier sehr sauber und die Ausblicke eindrucksvoll.



Auch das Drumherum ist hübsch angelegt, nicht wie zuweilen andernorts in China völlig übertrieben. Entlang der Promenade laden schnucklige Geschäfte, gemütliche Cafés und Restaurants zu einem guten Essen oder einfach zum Entspannen ein.



Da es wie beschrieben keine traditionellen Kulturstätten in Shenzhen gibt, musste eine moderne Einrichtung zur Tagesgestaltung herangezogen werden. Der Themenpark „Window of the World" (Fenster zur Welt) ist dafür perfekt geeignet. Auf einem mächtigen Areal wurden über hundert Sehenswürdigkeiten des kompletten Erdballs maßstabgetreu nachgebaut.



Sortiert nach Kontinenten folgt ein Höhepunkt dem nächsten. Es macht eine große Freude die Anlage abzuschreiten und die Allgemeinbildung wird ebenfalls gefördert. Auch bei Dunkelheit sind die verschiedenen Nachbauten ein echter Augenschmaus. :-)



Natürlich löste so manche Station schöne Erinnerungen an meine zurückliegenden Reiseerfahrungen aus. Wie die Oper von Sydney, die von mir 2005 besucht wurde...



...gleichzeitig wurden mir aber auch Orte schmackhaft gemacht, welche ich bislang noch nicht besucht habe. Ein Beispiel hierfür ist der schiefe Turm von Pisa. ;-)



Dieser Freizeitpark ist wunderschön angelegt und tatsächlich für Jung und Alt gleichermaßen interessant. Ich kann einen Besuch sehr empfehlen, jedoch sollte ein kompletter Tag ausschließlich dafür eingeplant werden.



Im Süden grenzt die Stadt direkt an die Sonderverwaltungszone Hong Kong. Gewiss fliege ich nicht nach Shenzhen ohne einen kurzen Abstecher in meine Lieblingsstadt zu machen. Zu Hong Kong schreibe ich mehr in den nächsten Tagen. Diese fantastische Stadt muss einfach in einem eigenen Artikel beschrieben werden. Hier vorneweg ein Bild, sozusagen als kleines Appetithäppchen...:-)

3.2.17 03:27
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (3.2.17 05:52)
Hallo Mirco,

vom Fischerdorf zur Millionenstadt... das kann wohl nur in Indien oder China geschehen. Und dann hat man auch noch die Bauwerke aus aller Welt. Da staunt der Europäer!

Der "Effekt" aber ist bekannt. Die Industrialisierung machte Berlin zur absolut größten deutschen Stadt, obwohl sie für ihren umherfliegenden Sand bekannt war.

Schöne Fotos, Du mußt Dein Licht nicht unter den Scheffel stellen! ;-)


Marie / Website (3.2.17 06:54)
Guten Morgen,
immer wieder schön, wenn man dem Alltag mal kurzweilig entfliehen kann und dabei noch so viele Dinge entdecken und besuchen kann. Ein schönes Fleckchen Erde, dass Meer.....nicht aalglatt, sondern genau so wie ich es mag. Die Bilder sind wieder klasse geworden und drücken sehr viel aus. Es wundert mich, dass Du noch nicht in Pisa warst ;-)) , dabei liegt das ja fast bei uns um die Ecke. Wenn man Gizeh, Syndney etc. so sieht und überhaupt Deine ganzen Berichte, da hat man einfach nur noch Lust die Koffer zu packen und nichts wie weg!
Ich bin schon auf Deinen Hongkong Bericht gespannt. LG, Marie


Elisabeth / Website (4.2.17 15:08)
Hi Mirco,
wieder mal sehr schöne Fotos, vor allem das Nacht-Foto find ich super...wie ein Poster!
Ich find's auch witzig, dass du noch nie in Pisa warst...da war ich zum Beispiel schon mindestens 5 mal :-)...dafür aber noch nie in Asien oder Australien.

liebe Grüße und viel Spaß weiterhin,
Elisabeth

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