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Wuhan – Ein nebliges Ungeheuer

Wuhan, die Hauptstadt der Provinz Hubei, liegt zwei Flugstunden westlich von Ningbo. Mit über neun Millionen Einwohnern gehört sie zu den mittelgroßen Städten Chinas.



Die Stadt wird durchzogen vom Jangtse, den längsten Fluss des Landes. Das Gewässer ist in China besser unter dem Namen „Jangtsekiang“ bekannt. Er bildet sich in der Gegend um Wuhan zu mehreren Seen in verschiedenen Größen aus, um anschließend als kompakter Strom seinen Weg zum Pazifik fortzusetzen.



Hier im Landesinneren sind die Lohnkosten noch deutlich geringer als in den Küstenregionen. Hinzu kommt die gute Anbindung ans Meer über den Jangtse. Diese Tatsachen machen Wuhan als Firmenstandort lukrativ. Über die letzten Jahre hat sich viel Industrie angesiedelt, was zu einer enormen Luftverschmutzung rund ums Stadtgebiet geführt hat. Deshalb liegt auf unbearbeiteten Bildern aus Wuhan häufig ein grauer Schleier…



Die Kranichpagode ist eine der wenigen Sehenswürdigkeiten Wuhans. Ihre Geschichte reicht über 1800 Jahre zurück. Allerdings wurde das Gebäude mehrmals durch Brände zerstört. Die letzte Renovierung fand 1985 statt. Trotz allem entspricht der Turm nach wie vor seinem originalen Anblick. In der Pagode befindet sich ein Museum, welches über die lange Chronik des Gebäudes informiert.



Die belebte Fußgängerzone in der Innenstadt, bietet unzählige Einkaufmöglichkeiten…



…vor allem aber findet man hier neben ausgezeichneten Restaurants, die Spezialität der Region schlechthin – alles von der Wuhan-Ente. Zumeist werden die Details der Ente aufbereitet, die unsereins nicht bevorzugt. :-) Entenhals, Entenzunge und dazu alle denkbaren Innereien. Nahezu jeder Chinese der Wuhan besucht, schlägt sich damit den Bauch voll und lässt sich mehrere Portionen als Mitbringsel für die Großfamilie einpacken.



Wuhan selbst würde ich als Ausflugsziel nicht empfehlen. Jedoch starten von hier sehr schöne Kreuzfahrten auf dem Jangtse und wenn man dann schon mal da ist, kann man auch kurz gucken. :-) Ich war im März 2016 beruflich dort und nutzte die Gelegenheit für eine kleine Erkundungstour. ;-)
31.3.17 05:23
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (31.3.17 09:29)
Hallo Mirco,

ich denke, Du sprichst da ein grundsätzliches Problem chinesischer Großstädte an. Mir fiel beim Lesen spontan ein Fernsehbericht ein, wo ein großes Container-Schiff in Shanghai einlief, ohne das die Stadt zu sehen war. ;-)

In den US wird der Umweltschutz wieder "abgebaut", die größten Wirtschaftsmächte sind also munter dabei, für die "guten Geschäfte" alle Vernunft beiseite zu schieben. Und der Jangtsekiang wird wohl auch nicht gerade sauber sein.

Aber immer nur jammern ist auch kein "vernünftiges" Verhalten. Wir müssen wohl damit leben, daß irgendwann einmal der "Schock" kommt und dann kostet Trinkwasser eine Menge Geld und die Atem-Luft vielleicht auch.

Ich habe vor einiger Zeit mal eine "halbe Ente" gegessen. Du als Franke weißt ja, mit Blaukraut und Knödel ist das ein feines Essen, natürlich ohne Innereien! ;-)

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