Mirco's Reiseblog


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Unterwegs im wundervollen Norden von Thailand (01.04.2018 - 06.04.2018), Teil 1

Schon mehrmals war ich in Thailand unterwegs, da gab es allerdings meinen Blog noch nicht. Umso mehr freue ich mich, endlich über dieses großartige Reiseland berichten zu dürfen. Diesmal ging es in den Norden des Landes, mein Ausgangspunkt war Chiang Mai. Es werden aktuell günstige Direktflüge von Hangzhou nach Chiang Mai angeboten, was ich natürlich gerne nutzte. In der Karte, habe die nördliche Lage von Chiang Mai rot eingekreist.



Die Stadt liegt nahe der Grenze zu Myanmar und hat gerade mal 130000 Einwohner, trotzdem ist sie wirtschaftlich und kulturell, die wichtigste Stadt in der Nordregion des Königreiches. Das Stadtgebiet wie auch die weitere Umgebung, ist bekannt für sein Überangebot an wunderschönen Tempeln. So besuchte ich am ersten Tag, den Wat Doi Suthep, ein absolutes Highlight in Chiang Mai. Mehrere hundert Stufen müssen überwunden werden, um den buddhistischen Bergtempel zu erreichen.



Wunderschön dekoriert...



...mit viel Gold. Das Edelmetall bestimmt die komplette Optik der heiligen Stätte.



Es bieten sich unglaublich viele tolle Fotomotive, mir fiel die Auswahl nicht leicht.



Anschließend ging es per Roller, welchen ich mir für die komplette Reisezeit angemietet hatte...



....weiter nach Baan Tong Luang.



Die umliegende Landschaft dort, ist wahrlich ein Traum.
;-)))



Hier leben in neun Dörfern, verschiedene Minderheiten nahe zusammen. Verschiedenste alte Bräuche, wie unteranderem die Weberei, können hier begutachtet werden.



Am spektakulärsten für unsereins, sehen sicherlich die Frauen der einst aus Myanmar vertriebenen Karen-Minderheit aus. Sie werden auch Langhalsfrauen genannt, warum dies so ist, kann jedermann leicht erkennen.



Im Alter von fünf bis sieben Jahren, bekommen die Mädchen eine erste goldene Manschette um den Hals gelegt...



...diese wird mit dem Wachstum dementsprechend immer länger. Die Dorfälteste trägt unglaubliche fünfunddreißig Ringe um den Hals.



Nicht wenige Menschenrechtler kritisieren einen Besuch der Dörfer. Und es ist auch nachvollziehbar, die Knochenstruktur der Frauen deformiert sich für ihre gesamte Lebenszeit. Auf der anderen Seite, sind die Bräuche über 1000 Jahre alt und fester Bestandteil in der Kultur dieser Völker. Jeder kann sich seine Meinung dazu selbst bilden. Für mich kann ich sagen, dass sich ein Besuch gelohnt hat. Die Menschen sind überaus freundlich. Alle Dorfbewohner wirkten weder zu etwas gezwungenen, noch vermittelten sie einen unglücklichen Eindruck. Die in der Nachbarschaft lebende Kayaw-Minderheit schnürt sich „nur“ die Beine mit Metallringen ab, dies jedoch derart extrem, dass einem fast schwindlig werden könnte. ;-)



Der nächste Stopp war am Wat Namtok Mae Klang. Ein buddhistischer Tempel, welchen ich herrlich in der thailändischen Sonne ablichten konnte. :-)



Im zweiten Teil geht es dann unteranderem zum höchsten Punkt Thailands...:-)
17.4.18 02:29
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (17.4.18 08:43)
Hallo Mirco,

den Namen "Wat Doi Suthep" kann ich mir zwar nicht merken, aber vielleicht behalte ich die schönen Bilder in Erinnerung. ;-)

Das "Schönheits-Ideal" mancher Völker ist für uns "Westeuropäer" fragwürdig. Aber was zählt das? "Wir" sitzen übergewichtig im Fernsehsessel, zerstören unsere Gesundheit mit zu viel an Zucker und Alkohol, und spielen auch noch den Besserwisser bzw. Klugscheißer.

Als Fotograf würde ich gerne meine eigenen Bilder machen und freue mich wieder einmal für Dich, daß Du vor Ort sein konntest. Sieht richtig abenteuerlich aus, dieses Rollerfahrer-Dasein. ;-)

Aber warum kein einziges Wort über das Essen? Hat es Dir nicht geschmeckt? Ausgerechnet in Thailand?

Hier bei uns kehrt jetzt für ein paar Tage der Sommer ein. Ich will ihn nutzen und mich an gerade noch erträglichen 27°C erfreuen. ;-)


Marie / Website (18.4.18 10:05)
Guten Morgen Mirco, ;-)

das Erste was mir in den Sinn kommt bei Deinem Reisebericht, die Bezeichnung "einen langen Hals machen", bekommt hier einen ganz anderen Sinn. Leider!

Ich hatte mich ja schon selbst mit dieser Tradition beschäftigt und weiß da auch so einiges darüber, aber das jetzt nochmal von jemanden zu sehen und berichtet zu bekommen, der das hautnah sehen durfte, finde ich sehr interessant.

Ich glaube auch, dass es sicherlich für uns nicht immer nachvollziehbar ist, was bei anderen Völkergruppen einfach zu einer seit Jahrhunderten gepflegten Tradition gehört. Zu richten und zu urteilen ist immer einfach und natürlich steht es medizinisch, als auch der Einsatz des gesunden Menschenverstandes, außer Frage, dass dies nun mal nicht sonderlich gut ist. Deformationen und Einschränkungen sind die Folge und dann die Folgen der Folgen....usw. usw.....

Zum anderen ist es auch erstaunlich, was so alles möglich ist, wie sich eine Wirbelsäule, Gelenke und alles drum herum strecken lassen. Wir selbst empfinden das alleine beim Anblick eher erschreckend, anstatt es als Schönheitsideal einzugliedern.
.......


Marie / Website (18.4.18 10:06)
.....

Die Frage wäre wohl mal wieder, wo fängt es an und wo hört es auf. Dies mit unseren westlichen Empfindungen in Einklang zu bringen, wird nicht funktionieren. Was wissen diese Menschen von uns und die Gegenfrage, was wissen wir eigentlich von ihnen? Letztendlich auch nicht mehr. Immer dieses "Verstehen" müssen, ist in meinen Augen falsch. Ich denke hier geht es einfach um Akzeptanz und so sollte es auch bleiben.

Sehr schöne Bilder von Deiner Thailandreise. Die Landschaft gefällt mir sehr gut und auch die sehr prachtvollen Tempel sind beeindruckend.

Mit dem Roller durch Thailand, klar, was auch sonst. ;-) Aber scheinbar ist ja alles gut gegangen.

Stimmt, normalerweise gibt's doch auch immer einen kleinen Einblick auf die kulinarische Seite oder gab es nur Wasser ;-) und Brot??

Dann bin ich mal auf den höchsten Punkt Thailands gespannt....coming soon!

Liebe Grüße, zum Glück wieder von zu Hause,
Marie


(18.4.18 12:35)
merry-n
Mein schönstes Erlebnis in Chiang Mai war eine nächtliche Bootsfahrt auf dem Fluss und der Besuch des Nachtmarktes anschließend. Aber ohne deinen Reisebericht hätte ich vielleicht nie mehr daran gedacht. Wahrscheinlich sieht es jetzt dort schon ganz anders aus.
Wir sind damals auf Elefanten zu einem dieser abgeschiedenen Dörfern geritten.
Deine Fotos sind spektakulär, aber ich muss sagen, dass es mir ganz flau wird, wenn ich die Bilder dieser Langhalsfrauen sehe. Ich bin immer wieder sprachlos, was sich Frauen antun, bzw. antun lassen, auch heute noch!
Wenn du schon so nah bei Myanmar bist, solltest du unbedingt einen Abstecher dorthin machen. Es ist viel ursprünglicher als Thailand und die Menschen sind die freundlichsten auf der ganzen Welt ( zumindest so weit ich das beurteilen kann).
Ich freue mich auf den zweiten Teil, mal sehen, vielleicht werden wieder Erinnerungen geweckt!
Dir wünsche ich noch viele schöne Erlebnisse und Entdeckungen auf deiner Reise!
Liebe Grüße, merry-n

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