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Iran

Zurück im Iran - Aller guten Dinge sind drei (16.04.2017 - 23.04.2017)

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres durfte ich eine Woche im Iran verbringen. Wie immer startete ich meine Reise in Teheran, wo ich für zwei Tage beruflich zu tun hatte. Über die Hauptstadt hatte ich bereits umfassend berichtet. Hier sieht man aus einer Parkanlage der Innenstadt, die noch schneebepuderten Gipfel des Elburs-Gebirges.



Nachdem die beruflichen Aktivitäten schneller abgeschlossen waren als erwartet, entschied ich mich spontan für einen Tagesausflug nach Kashan. Per Linienbus ging es morgens um halb sieben für drei Stunden in südliche Richtung. Busfahren im Iran ist komfortabel, dennoch sehr günstig. Umgerechnet 9€, für Hin- und Rückfahrt, ist ein echt fairer Deal. Für diesen sowieso schon geringen Fahrpreis, werden einem auch noch Snacks und Getränke gereicht. :-)



Kaum angekommen stechen einem sofort die vielen Mauern und Gebäude aus landestypischem Sandstein ins Auge. Es macht große Freude, sich in den engen Gassen zu verlieren. Ich glaube die Bilder zeigen gut, was man sich so vorstellt, sobald einem der Iran in den Sinn kommt. :-)



Kashan ist bekannt für seine traditionellen Badehäuser im persischen Stil. Hier besuchte ich das Sultan Amir Ahmad Badehaus.



Besonders herausheben kann ich das Tabatabai Haus. Es ist ein von unglaublicher Schönheit geprägtes Bauwerk. Es wurde Anfang der 1880er Jahre für die einflussreiche Familie Tabatabai gebaut.



Die aneinandergereihten Gebäude umschließen einen prachtvoll angelegten Innenhof.



Der Besuch einer Moschee gehört in jeder iranischen Stadt zum Pflichtprogramm. In Kashan sollte es für mich die Agha Bozorg Moschee sein. Sie überzeugt durch ihre gewaltige Größe. Obendrein ist sie auch wunderschön anzusehen.



Die insgesamt sechs Stunden Busfahrt nach Kashan hatten sich also gelohnt. Nach erneutem Kurzaufenthalt in Teheran, machte ich mich am folgenden Morgen auf den Weg nach Shiraz. Zwei Stunden dauert der Flug von Teheran in die Kulturhochburg im Süden des Landes. Hier zu sehen Arge Karim Kan, die Zitadelle von Shiraz.



Danach stand ein erholsamer Spaziergang im Eram-Garten auf dem Programm. Liebevoll angelegt breitet er sich auf einer doch sehr stattlichen Fläche aus. Der hübsche Anblick des Hauptgebäudes, bietet sich dabei als bevorzugtes Fotomotiv an.



Die Krönung dieser Reise, war jedoch dem „Heiligen Schrein von Shiraz“ vorbehalten. Unglaublich, dieses Bild zeigt lediglich den Eingangsbereich.



Im glamourösen Hauptbereich angekommen, spürt man eine besondere Atmosphäre in der Luft liegen. Es ist einer der heiligsten Orte im gesamten Orient. Die Gläubigen knien in Massen danieder, um ihren muslimischen Glauben nachzugehen.



Ich besuchte den Schrein sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Er ist ohne zu übertreiben, eine Faszination für sich. :-)





Die Dekoration ist genau wie die überdimensionale Größe einfach atemberaubend. Nur mit Bildern ist dieser Superlativ schwer zu greifen, aber ich hab mein Bestes versucht. ;-)



Nach einer erholsamen Nacht in einem urigen Hostel, inmitten des Stadtkerns, machte ich mich morgens um kurz nach 6 Uhr auf den Weg zur Nasir al-Mulk Moschee. Warum es so früh sein musste, lässt sich an den Bildern erkennen.



Der Lichteinfall, durch die grandios verzierten Fenster, ist nur zwischen 7 und 8 Uhr morgens in seiner vollen Pracht gegeben. Ich bin kein Frühaufsteher, für dieses Highlight bewegte ich mich jedoch gerne aus dem Bett. ;-)



Anschließend schloss ich mich einer kleinen Reisegruppe an. Mit einem Kleinbus machten wir uns auf, die Ausgrabungen von Persepolis zu besuchen. Diese befinden sich etwa zwei Autostunden nördlich von Shiraz.



Erbaut wurde die einstige Residenzstadt 520 v. Chr. und war eine der Hauptstädte des antiken Perserreichs. Der Name Persepolis stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Stadt der Perser".



Das Areal gilt als einer der größten Kulturschätze im mittleren Osten und hat auch mich sehr beeindruckt. Die archäologische Stätte gibt einem zumindest etwas Einblick, in die lange Geschichte Persiens.



Auch besuchte ich Naqsch-e Rostam. Dort befinden sich vier Grabmäler, welche per Hand in eine steile Felswand geschlagen wurden. Der persische König Dareios I. ließ die Gräber von Xerxes ca. 500 v. Chr. erstellen. Schwer vorstellbar, wie lange wohl benötigt wurde, um dieses einzigartige Meisterwerk zu vollenden.



Bei überragendem Wetter, war es ein erlebnisreicher Trip. Leider kann ich hier nicht jeden Anlaufpunkt im kleinsten Detail erklären. Wer sich intensiver zum Beschriebenen schlau machen möchte, kann dies im Internet tun oder darf natürlich auch gerne bei mir nachfragen. ;-) Zum Abschluss noch ein gelungenes Gruppenbild...:-)))

25.4.17 03:39


Wundervolles Persien - Zum zweiten Mal im Iran (26.11.2016 - 03.12.2016)

Teheran ist so umfangreich an Sehenswerten, dass es selbst nach meinem zweiten Aufenthalt immer noch tolle Plätze gibt, die ich noch nicht gesehen habe. Teheran in der Abenddämmerung, ist einfach ein Genuss ...



Auch diesmal hatte ich Gelegenheit, ein paar weitere Orte in der Stadt zu erkunden. Zum Beispiel den Laleh Park. Die hübsch angelegte Grünanlage liegt im direkt im Zentrum der Stadt, sie ist bei den Teheranern außerordentlich beliebt.



Auffallend ist, es gibt unwahrscheinlich viele freilaufende Katzen im Park.



Bei der Tabiat Brücke handelt es sich um eine dreistöckige Brücke. Sie ist ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Mit ihrer abstrakten Konstruktion, hat die junge Architektin Leila Araghian einen echten Volltreffer gelandet. Die Brücke gilt als Wahrzeichen des modernen Teherans.



Zudem ist von hieraus die Aussicht über die Stadt bis hin zum Elburs-Gebirge einfach überwältigend. Jedoch sollte man, sowie ich Glückspilz, gutes Wetter erwischen. ;-)



Auch habe ich erneut sehr gutes Essen in Teheran genossen. Hier ein typisches Restaurant, im prachtvollen persischen Stil eingerichtet. Es erinnerte mich stark an „Tausend und eine Nacht" ;-)



Eine gemeinsame Wasserpfeife, auch Shisha genannt, ist nach dem Essen eine tolle Möglichkeit mit den freundlichen Persern ins Gespräch zu kommen. :-)



Nach drei Tagen in der Hauptstadt ging die Reise weiter nach Esfahan. Alternativ kann die eine Flugstunde entfernte Kulturhochburg auch Isfahan geschrieben werden. Die Iraner sagen: „Esfahan ist die Perle auf einem wunderschönen Ring namens Iran” Wie wahr diese These ist, durfte ich die nächsten beiden Tage selbst erfahren. In Esfahan befinden sich einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Vorderen Orients. Erstes Ziel war der Median-e Emma (Platz des Imans). Er gilt als einer der eindrucksvollsten Plätze der Welt und bekam zu Recht von der UNESCO den Titel des Weltkulturerbes verliehen.



Auf dem riesigen Platz befinden sich zwei berühmte Moscheen. Beide sind einzigartig in Architektur und Design. Hinter mir ist die Scheich-Lotfolläh-Moschee zu sehen...



...und hier die noch größere Shah Mosque. Unvorstellbare 475.000 Fliesen wurden alleine in dieser gigantischen Moschee verlegt.





Am nördlichen Ende schließt sich ein großer Basar an. Die weltbekannten Perserteppiche findet man hier in einer perfekten Schönheit vor. Teilweise sind sie in mehrjähriger Handarbeit angefertigt und haben verständlicherweise einen stolzen Preis.





Die Brücken von Esfahan sind eine kulturelle Ausnahmeerscheinung. Sie alle überspannen den Fluss namens Zayandeh Rud. Wasser führt er nur etwa einen Monat im Jahr. Dies ist zumeist im Mai der Fall, somit war das Flussbett bereits ausgetrocknet. Hier ist die Si-o-se Pol (33-Bogen-Brücke) zu sehen, sie bietet auch bei Nacht einen traumhaften Anblick.





Besonders gut gefallen hat mir die Khajhu-Brücke. In ihren Bögen nutzen iranische Straßenmusiker die gute Akustik gerne aus. Sie geben dort mit großer Leidenschaft persische Volkslieder zum Besten.





Nicht nur der Islam, auch andere Religionen werden im Iran respektiert. Mehr nebenbei plante ich die Vank-Kathedrale inmitten von Esfahan zu besuchen. Ich habe nicht geahnt, dass es ein derartiges Highlight werden könnte. Von außen sieht die über 400 Jahre alte Kirche bereits ganz nett aus...



...von innen ist sie allerdings der absolute Hammer.



Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, aber die von Hand eingebrachten Verzierungen der Gemäuer haben mich schwer beeindruckt.





Tief berührt hat mich eine Ausstellung, ebenfalls auf dem Areal der Kirche, in welcher den Opfern des Genozid von Armenien gedacht wird. Die Wahrheit ist hier schonungslos aufbereitet. Die Türkei, jener Staat der diese unvorstellbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat, leugnet den Völkermord bis zum heutigen Tag.



Auf meinem Inlandsflug von Esfahan nach Teheran, konnte ich bei klarem Wetter eine atemberaubende Sicht auf die Landschaft des Iran genießen...



...nach Zwischenstopp in Teheran ging es zurück nach Ningbo, wo ich inzwischen wieder gut angekommen bin. Mein positiver Eindruck von Land und Leute hat sich auch während meiner zweiten Reise vollends bestätigt. Die Menschen im Iran sind so was von herzlich. Für jemand der es nicht selbst erlebt hat, ist es kaum vorstellbar. Ich gebe zu, ich habe mich etwas in Persien verliebt. :-)))
5.12.16 08:30


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