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Iran

Iran - Du hast mich wirklich überrascht (15.07.16 - 24.07.16)

Wie wahrscheinlich viele nachvollziehen können, hatte ich vor der Reise in den Iran doch ein etwas mulmiges Gefühl. Sehr strenge Verhaltensregeln, Todesstrafe wird sehr oft angewendet, nur Hammelfleisch und dazu überall dicke vermummte Frauen! Nach einer Woche in und um Teheran kann ich sagen, es ist komplett anders als man es sich vorstellt. Ich habe selten so liebenswürdige und freundliche Menschen getroffen wie im Iran. Ich hatte während meines Aufenthaltes nicht ein negatives Erlebnis. Nebenbei bemerkt sind iranische Frauen überaus attraktiv und legen viel Wert auf ihr Äußeres. Iran ist ein gutes Beispiel dafür, welche falschen Bilder einseitige Medienberichte in den Köpfen der Menschen hinterlassen.



Der Iran ist ein Gottesstaat, der sich als islamische Republik bezeichnet. Dies bedeutet, Politik und Religion gehen direkt ineinander über. Dadurch herrscht ein relativ kompliziertes Führungssystem, welches nicht leicht zu durchschauen ist. Die Leitfiguren des Landes sind sehr häufig und meist in überdimensionaler Größe auf Gebäuden abgebildet. Dazu prägen wie hier in einem Bild zu sehen, Moscheen das Stadtbild.



Aus ihrer politischen Einstellung machen die Iraner kein Geheimnis. Diese Bilder habe ich an der ehemaligen amerikanischen Botschaft gemacht. Sie wurde bei der Revolution 1979 gestürmt und seitdem pflegt der Iran mit den hier verhassten USA keine diplomatischen Beziehungen mehr. Bis heute steht das Gebäude unverändert da und repräsentiert wirkliche Zeitgeschichte. Umlaufend wurde es mit ausdrucksstarkem Graffiti besprüht.





Teheran verfügt über jede Menge kultureller Sehenswürdigkeiten, welche ich natürlich nacheinander abgeklappert habe. Hier Bilder vom Golestanpalast im Zentrum Teherans.





Azati - Freiheitsturm im Zentrum. Errichtet wurde das Monument zum Gedenken der Revolution 1979. Es steht dafür, welche Macht ein Volk hat wenn es zusammensteht und für ein lohnenswertes Ziel kämpft.



Auch der Basar von Teheran, einer größten der Welt, gehört zu den Highlights. Hier tummeln sich jeden Tag mehr als hunderttausend Menschen...



Besuch des 435m hohen Borj-e Milad, dem Fernsehturm von Teheran, um einen Überblick über die Hauptstadt zu bekommen. Wie die Sonne hinter den Bergen verschwindet von hieraus zu beobachten, war sehr beeindruckend.





Die Metropole ist umgeben vom Elburs-Gebirge. Dieses trennt Teheran vom Kaspischen Meer. Freitag ruht bekanntermaßen im Islam die Arbeit. Ich nutzte, genau wie viele Teheraner den freien Tag für einen Ausflug nach Darband, im Norden der Stadt. Der Stadtteil liegt wunderschön in den Bergen und verfügt über jede Menge an Restaurants und gemütlichen Cafés. Ein cooler Ort zum Entspannen.



Auf dem Weg nach Darband schaute ich mir den weißen Palast an. Es war die Sommerresidenz des Schah von Persien, Reza Pahlavi der 1979 vom iranischen Volk gestürzt wurde. Ein perfekt gepflegter Park um den Palast, inklusive Militärmuseum, rundete den Besuch ab.





Ebenfalls positiv angetan bin ich von der persischen Küche. Entgegen meiner Erwartungen ist diese sehr lecker und vielfältig. Einzig das zugehörige Bier vermisst man etwas, da im kompletten Iran kein einziger Tropfen Alkohol verkauft werden darf. Wie hier zu sehen, habe ich mich beim Lesen der Speisekarte etwas schwer getan. :-)





Insgesamt ist Teheran eine lebendige und wunderschöne Stadt. Sehr übersichtlich organisiert und von daher einfach zu bereisen. Ich hoffe bald wieder die Gelegenheit zu bekommen hierher kommen zu dürfen. Gerne auch mal in ein andere Ecke des Irans. Inzwischen bin ich wieder sicher in Ningbo gelandet und mach mich bereits am Donnerstag dieser Woche auf den Weg zu einer 10-tägigen Reise durch die Minderheitsdörfer der südchinesischen Provinz Hunan. Ich bin bereits sehr gespannt auf diese sicherlich ebenfalls großartige Erfahrung.
26.7.16 07:16


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