Mirco's Reiseblog


Momentan in China

  Startseite
    Ningbo A bis Z
    Zhejiang, China
    Fujian, China
    Hunan, China
    Guangdong, China
    Jiangsu, China
    Henan, China
    Yunnan, China
    Hubei, China
    Shaanxi, China
    Shanghai
    Beijing
    Hong Kong
    Nordkorea
    Mongolei
    Kambodscha
    Philippinen
    Japan
    Iran
    Indien
    Deutschland
    Kurioses
    Kritisches
    Bilder um die Erde
  Über...
  Archiv
  Reiseblog Info`s
  Reiseplan
  Reisestil
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Wie reich bin ich?
   Skyscanner
   Unterkunftssuche
   Weltuhr-Zeitzonen
   Währungsrechner
   Ningbo - Wikipedia







http://myblog.de/mirco-reisen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Indien

Shimla - Ein Stern im Norden von Indien

Endlos erscheint mir die Fahrt auf der mit Schlaglöchern gespickten Straße, immerzu geht es weiter in nördliche Richtung...



...ausgedehnte Serpentinen ziehen sich durchs Himalaya-Gebirge wie Kaugummi nach oben. Immerzu der gleiche Vorgang, Gas geben, scharf auf die Bremse und rum um die Ecke...und wieder von vorn...;-)



Allerdings bin ich froh, dass mein angemieteter Fahrer es nicht mit dem Tempo übertreibt. Die einseitig steile Felswand, vor allem aber der sich immer wieder auftuende Abgrund auf der der gegenüberliegenden Straßenseite jagen mir doch gehörigen Respekt ein. Geschlagene sechs Stunden werden für die knapp 300km von Delhi nach Shimla benötigt. Auf der Karte ist zu erkennen, wie weit nördlich im Land unser Ausflugsziel seinen Platz findet.



Shimla liegt im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Die anmutig auf einem Bergrücken des mittleren Himalayas gelegene Universitätsstadt zählt rund 170.000 Einwohner. Der Ort diente einst auch Mahatma Gandhi als Rückzugsort. Wer sich die Bilder ansieht, kann den Revolutionär sicherlich gut verstehen. ;-)



Das imponierendste Merkmal, der sich auf einer Höhe von 2103m befindenden Ansiedelung, ist die einzigartige Hanglage.



Beim Herumwandern auf den schmalen Straßen zwischen den Häusern, beschleicht einem des Öfteren das Gefühl nach vorne überzukippen. Selbst im Stadtkern wechseln extreme Gefälle und immense Steigungen in kurzen Abständen.



Die Stadt gilt als beliebtes Ausflugsziel für einheimische und ausländische Besucher. Besonders in den Sommermonaten ist sie ein Anlaufpunkt hitzegeplagter Touristen und auch zum Shoppen kommen Inder aus den Ebenen hierher in die kühle Bergluft.



Den Tourismus verdankt Shimla seinen Wohlstand. Die Stadt ist besser organisiert und auch wesentlich sauberer als wie von andernorts in Indien gewohnt.



Auf dem Grat des Berges verläuft die berühmte Fußgängerzone von Shimla „The Mall". Auf mehreren Kilometern reihen sich Restaurants und Geschäfte aneinander.



Hier tobt vor allem in den frühen Abendstunden das Leben. Es herrscht eine ausgelassene Urlaubsstimmung, wie man sie nur an sehr wenigen Orten des Subkontinents genießen kann. Bis zum Ersten Weltkrieg war „The Mall" für Inder verbotenes Terrain. Hier befanden sich Banken und Geschäfte der britischen Kolonialgesellschaft. So ist bis heute die Architektur Shimlas von Gebäuden im britischen Kolonialstil des 19. Jahrhunderts geprägt.



Als gutes Beispiel hierfür dient die Christ Church. Die protestantische Kirche wurde von 1846 bis 1857 erbaut.



Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, Bekanntschaft mit dem in der Region beheimateten Yak zu machen. ;-)



Während meines Aufenthaltes verzeichnete mein Körper einen gewissen Substanzverlust. Das ständige Auf- und Ablaufen, in Verbindung mit der vor Ort herrschenden Höhenluft sind enorm anstrengend und es zieht einem regelrecht den Sauerstoff aus dem Körper. Ich besuchte Shimla im Mai 2013 und es war trotz der Anstrengungen und beschwerlichen Anreise ein großartiger Wochenendausflug. Bei gutem Wetter entschädigt einem das Panorama im Himalaya so ziemlich für alle Unannehmlichkeiten. ;-)

3.3.17 03:09


Indien - Das Goldene Dreieck

„Das Goldene Dreieck" ist eine der beliebtesten Rundreisen Indiens. Delhi - Agra - Jaipur. Zumeist ist Delhi der Start- und Zielpunkt, da sich dort ein internationaler Flughafen befindet.



Delhi, die riesige Metropole in Nordindien hat 17 Millionen Einwohner. Kaum zu glauben, dass nur Neu-Delhi, einer von vielen Stadtteilen mit lediglich 140.000 Bewohnern, die Hauptstadt des riesigen Indiens repräsentiert. Hier in Neu-Delhi befindet sich der Bahai Lotus Tempel. Wie sein Name bereits ausdrückt zeigt seine Form die Blüte einer Lotusblume. Das Besondere an diesem Tempel ist, er kann zur Ausübung aller erdenklichen Glaubensrichtungen genutzt werden.



Mit Sicherheit ist Delhi nicht die schönste Stadt auf Erden. Jedoch finden sich durchaus ein paar erwähnenswerte Örtlichkeiten, wie das „India Gate". Dabei handelt sich um einen 42m hohen Triumphbogen. Eingraviert sind die Namen von unzähligen Gefallenen aus verschiedenen Kriegen.



Delhis Altstadt, die Chandni Chowk genannt wird, ist ein spannender Bezirk. Zwischen Tempeln und Märkten, tummeln sich Menschen auf einer Dichte wie wahrscheinlich nirgendwo anders auf der Welt. Orientalische Düfte durchdringen die gnadenlose Hitze. Doch sobald man das Gewimmel dort etwas verinnerlicht hat, macht es durchaus Spaß sich durch die Massen zu schlängeln. ;-)





Angekommen in Agra, der berühmten Stadt im Bundesstaat Uttar Pradesh, steige ich notgedrungen über so manchen bettelnden Obdachlosen hinweg. Am Wegrand stehen ein paar völlig heruntergekommene Verkaufsstände und jeder Zweite versucht mir völlig überteuerte Postkarten in miserabler Qualität anzudrehen. Während ich den etwa zwei Kilometer langen Fußweg vom Parkplatz zum Ticketschalter entlang gehe deutet überhaupt nichts darauf hin, dass hier gleich etwas Einzigartiges auftauchen könnte. Doch sobald ich die ersten Blicke auf den Taj Mahal erhaschen kann, bin ich geblendet von der unfassbaren Schönheit des Bauwerks....



Der direkt am Yamuna Fluss gelegene Taj Mahal ist sicherlich eine der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten unserer Erde. Deshalb wurde er auch wenig überraschend in die Liste der modernen Weltwunder berufen. In die aus wertvollstem Marmor bestehende Fassade wurden Ornamente aus 28 verschiedenen Arten an Halbedelsteinen eingesetzt. Die vier Minaretten sind leicht geneigt, damit sie bei einem Erdbeben nicht auf das Hauptgebäude stürzen können.



Großmogul Shah Jahan ließ kurz nach dem Tod, für seine dritte Frau namens Mumtaz Mahal, dieses Juwel der Architektur erstellen. Die Bauzeit des Grabmahls betrug siebzehn Jahre (1631 - 1648). Es wurden 1.000 Elefanten und über 20.000 Handwerker eingesetzt. Ich besuchte den Taj Mahal bereits zweimal und habe allzeit das Gefühl wieder hinreisen zu wollen. An den perfekten Symmetrien kann ich mich einfach nicht satt sehen. :-)



Nur einen Katzensprung vom Taj Mahal entfernt findet sich eine weitere Attraktion der Stadt. Das Rote Fort von Agra wurde im Jahre 1565 erbaut und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.



Die Mauern bestehen aus Ziegelstein, verkleidet mit roten Sandsteinplatten. Daher entstammt auch der Name des Forts.



Wir verlassen Agra und reisen weiter nach Jaipur, der größten Stadt im Bundesstaat Rajasthan. Die Stadt ist ebenfalls ein Moloch an Menschenmassen, Müll und Chaos. Trotzdem finden sich auch hier Oasen in Form großartiger Kulturschätze. Das Wahrzeichen von Jaipur ist der sich nach oben verjüngende Hawa Mahal, auch Palast der Winde genannt.



Pink ist die dominierende Farbe in der gesamten Altstadt von Jaipur. So auch beim imponierenden Stadtpalast, er steht von hohen Mauern umschlossen mitten im Stadtzentrum.



Noch heute bewohnen Nachfahren der Herrscherfamilie einen Teil des Palastes.



Eine beliebte Sehenswürdigkeit ist das 11km nördlich der Stadt gelegene Fort von Amber.



Auf einem Bergrücken thront die ausgedehnte Palastanlage und spiegelt sich malerisch im Wasser des Maoto Sagar Sees zu ihren Füßen.



Dem Besucher bieten sich zwei Möglichkeiten, er reitet auf einem Elefanten hoch oder begibt sich zu Fuß auf die einstündige Bergtour. Damals bin ich auf einem Elefanten geritten, heute würde ich eine Wanderung bevorzugen. ;-)



Von Jaipur geht es wieder zurück nach Delhi, somit ist „Das Goldene Dreieck" komplettiert. :-) Die drei zu bewältigenden Streckabschnitte liegen jeweils 200 - 250km auseinander. Auto inklusive Fahrer anzumieten ist zwar etwas teurer, dafür aber bequem und man ist flexibel. Sieben Tage sind für diese Tour ein sinnvoller Zeitrahmen. Alternativ kann die Rundreise auch sehr günstig per Bus gemacht werden. Jedoch sollte man dafür gesundheitlich und vor allem nervlich sehr stabil sein. :-))) Zur besseren Orientierung eine vollständige Karte Indiens.

19.1.17 02:42


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung