Mirco's Reiseblog


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Guangdong-CN

Kurz in Guangzhou (16.08.2017 - 17.08.2017)

Ich war mal wieder in der Provinzhauptstadt von Guangdong zu Gast. Anlass der Reise war beruflich. Jedoch konnte ich die kurze freie Zeit nutzen, um ein paar Sehenswürdigkeiten abzuklappern, welche ich bislang noch nicht besuchte. Zuerst führte mich mein Weg in den schönen Yue Xiu Park.



In diesem befindet sich ein wichtiges Wahrzeichen von Guangzhou namens Wu Yang, was übersetzt fünf Ziegen bedeutet. Die Legende besagt, dass vor über 3000 Jahren fünf Götter auf Ziegen in die Stadt einritten. Sie sollen die Basis dafür gelegt haben, dass aus dem damalig verarmten Bauerndorf, die heutige Weltmetropole entstehen konnte.



Im Anschluss ging es mit der sehr gut ausgebauten U-Bahn zur Herz-Jesu-Kathedrale. Besuchern wird Zugang leider nur sonntags gewährt. Jedoch beeindruckt das berühmte Gotteshaus auch von außen mit seiner Schönheit.



Sozusagen als Entschädigung durfte ich die Huaisheng-Moschee betreten, was normalerweise nur Moslems gestattet ist. Hier machte der Wachmann für mich eine Ausnahme. Von den wenigen Moscheen in China, gilt die Huaisheng als älteste des Landes.



Anstandshalber verzichtete ich darauf den Gebetsraum zu betreten, einen Schnappschuss konnte ich mir allerdings nicht verkneifen. :-)



Ein echter Blickfang, ist ein über 1300 Jahre altes Ziegelsteinminarett. Aufgrund seiner Höhe, von über 36 Metern, diente es früher auch als Leuchtturm.



Den einzigen Abend dieser kurzen Reise verbrachte ich, wie bereits mehrmals vorher, auf der Flaniermeile „Mall of the World"...



...an deren Ende sich der 600 Meter hohe „Canton Tower“ erhebt.



Zum Abschluss gönnte ich mir einen entspannenden Spaziergang am Perlfluss. Hier findet sich eine hübsch angelegte Promenade.



Wetter und Job hat auch gepasst, so war es letztlich ein erfolgreicher Kurztrip, in eine von mir sehr geschätzte Stadt. Wer mehr über Guangzhou erfahren möchte, kann unter der Kategorie „Guangdong" etwas in meinem Blog herumstöbern. :-)))
21.8.17 07:59


Shenzhen - Wirtschaftswunder mit einem Fenster zur Welt (27.01.2017 - 31.01.2017)

„Chinese New Year" wurde die letzten Tage in China ausgiebig gefeiert. Für Chinesen ist es das wichtigste Fest des Jahres. Für mich bedeutete es ein paar Tage frei und natürlich eine Gelegenheit mal wieder eine kleine Reise anzutreten. ;-) Diesmal ging es per Flugzeug zwei Stunden in südliche Richtung. Erstes Ziel war die in der Provinz Guangdong gelegene Großstadt Shenzhen.



Shenzhen hatte im Jahre 1980 nur 30.000 Einwohner und war somit ein etwas größeres Dorf an der Grenze zu Hong Kong in Südchina. Heute leben in der Stadt unfassbare 18 Millionen (!) Menschen. Aufgrund der geographisch günstigen Lage, wurde das einstige Fischerdorf in einem Wahnsinnstempo zu einer Wirtschaftshochburg entwickelt. Dies brachte neben zahlreichen Nachteilen zugegebenermaßen auch ein paar Vorteile mit sich. Shenzhen hat dadurch eine gut entwickelte Infrastruktur. Diese beinhaltet gut ausgebaute Straßen, einen Flughafen sowie komfortable Möglichkeiten was öffentliche Verkehrsmittel betrifft. Hier Shenzhen bei Nacht, vom Hotel aus fotografiert... :-)



Aufgrund der Entstehung am Reißbrett, gibt es in der Planstadt kein richtiges Stadtzentrum. Nichtsdestotrotz sind zu den Neujahrsfeiertagen die Straßen ansprechend gestaltet.



Die Metropole liegt innerhalb der Tropenzone, somit herrscht auch im Winter eine angenehme Temperatur. Bei sonnigen 26° war das erste Ziel der Stadtteil „Da Mei Sha", im Osten der Stadt und somit direkt am Meer gelegen.



Auch wenn das Wasser im Winter etwas zu frisch zum Baden ist, macht ein Besuch trotzdem Spaß. Meer und Sand sind hier sehr sauber und die Ausblicke eindrucksvoll.



Auch das Drumherum ist hübsch angelegt, nicht wie zuweilen andernorts in China völlig übertrieben. Entlang der Promenade laden schnucklige Geschäfte, gemütliche Cafés und Restaurants zu einem guten Essen oder einfach zum Entspannen ein.



Da es wie beschrieben keine traditionellen Kulturstätten in Shenzhen gibt, musste eine moderne Einrichtung zur Tagesgestaltung herangezogen werden. Der Themenpark „Window of the World" (Fenster zur Welt) ist dafür perfekt geeignet. Auf einem mächtigen Areal wurden über hundert Sehenswürdigkeiten des kompletten Erdballs maßstabgetreu nachgebaut.



Sortiert nach Kontinenten folgt ein Höhepunkt dem nächsten. Es macht eine große Freude die Anlage abzuschreiten und die Allgemeinbildung wird ebenfalls gefördert. Auch bei Dunkelheit sind die verschiedenen Nachbauten ein echter Augenschmaus. :-)



Natürlich löste so manche Station schöne Erinnerungen an meine zurückliegenden Reiseerfahrungen aus. Wie die Oper von Sydney, die von mir 2005 besucht wurde...



...gleichzeitig wurden mir aber auch Orte schmackhaft gemacht, welche ich bislang noch nicht besucht habe. Ein Beispiel hierfür ist der schiefe Turm von Pisa. ;-)



Dieser Freizeitpark ist wunderschön angelegt und tatsächlich für Jung und Alt gleichermaßen interessant. Ich kann einen Besuch sehr empfehlen, jedoch sollte ein kompletter Tag ausschließlich dafür eingeplant werden.



Im Süden grenzt die Stadt direkt an die Sonderverwaltungszone Hong Kong. Gewiss fliege ich nicht nach Shenzhen ohne einen kurzen Abstecher in meine Lieblingsstadt zu machen. Zu Hong Kong schreibe ich mehr in den nächsten Tagen. Diese fantastische Stadt muss einfach in einem eigenen Artikel beschrieben werden. Hier vorneweg ein Bild, sozusagen als kleines Appetithäppchen...:-)

3.2.17 03:27


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