Mirco's Reiseblog


Momentan in Deutschland

  Startseite
    Ningbo A bis Z
    Zhejiang-CN
    Fujian-CN
    Hunan-CN
    Guangxi-CN
    Guangdong-CN
    Jiangsu-CN
    Henan-CN
    Yunnan-CN
    Hubei-CN
    Shaanxi-CN
    Shanghai-CN
    Beijing-CN
    Hong Kong
    Nordkorea
    Mongolei
    Kambodscha
    Vietnam
    Philippinen
    Japan
    Iran
    Indien
    Deutschland
    Kurioses
    Kritisches
    Um die Erde
  Über...
  Archiv
  Reiseblog Info`s
  Reiseplan
  Reisestil
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Wie reich bin ich?
   Skyscanner
   Unterkunftssuche
   Weltuhr-Zeitzonen
   Ningbo - Wikipedia







http://myblog.de/mirco-reisen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Guangdong-CN

Kaiping - Eine steinalte Filmstadt umgeben von wundersamen Diaolou (26.10.2017 - 27.10.2017)

Kaiping liegt drei Autostunden südlich von Guangzhou, in der Provinz Guangdong. Somit in der Nähe von Hong Kong, im äußersten Süden Chinas. Glücklicherweise hatte ich hier direkt um die Ecke einen geschäftlichen Termin. :-)



Die Zeit erlaubte es mir, während der Rückfahrt zum Flughafen, einen Zwischenstopp in Chikan einzulegen. Chikan ist ein traditionsreicher Stadtteil von Kaiping.



Überall wuchert das Grün aus den Ritzen, was durchaus einen gewissen Charme versprüht…



…obendrein ist es unübersehbar, dass die zahlreichen Gebäude enorm bejahrt sind.



Vor der Wende zum 20. Jahrhundert wanderten etwa 750.000 Menschen aus der Region aus. Chikan wurde bereits während der Song-Dynastie (960 - 1279) gegründet, jedoch setzte der Wohlstand erst ein, als eben diese besagten Auswanderer aus verschiedensten Ländern der Welt zurückkehrten. Sie brachten die seltsame Mischung aus westlichen und östlichen Elementen mit nach Hause.



Das Altstadtviertel von Chikan war insbesondere in den 1930er-Jahren eine berühmte Kinostadt. Unzählige Filme wurden hier gedreht, diese sind allerdings nur in China bekannt. Die Kulisse ist jedoch bis heute sehr beeindruckend.



Da Chikan langsam in sich zerfällt, hat die chinesische Regierung die unvorstellbare Summe von 800 Millionen Dollar bereitgestellt, um den kompletten Altstadtbereich zu restaurieren. Es sollen dabei alle Kulturschätze erhalten bleiben. Die Arbeiten werden mehrere Jahre andauern, deshalb bin ich sehr froh, vorher noch da gewesen zu sein. Herrlich spiegeln sich die alten Prachtbauten, im davor verlaufenden Tanjiang Fluss.



Einige Kilometer vom Zentrum entfernt finden sich sogenannte Diaolou. Im Bild sind beide Varianten zu sehen. Vorne ein Wohnturm und im Hintergrund ein Wachturm.



Die meisten Diaolou wurden zwischen 1860 und 1925 erbaut. So auch das Nan Lou, es diente seinerzeit sowohl als Leuchtturm, wie auch als Verteidigungsbollwerk. Die Einschüsse aus Kriegszeiten sind noch gut zu erkennen...



...dieser Turm ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Oben angekommen, bietet sich ein großartiger Blick über den Tanjiang Fluss.



Eine halbstündige Taxifahrt bringt einen nach Zilicun. Rundum die Ansiedlung finden sich ebenfalls mehrere Diaolou. Dieses Bauwerk dient noch heute als Wohnturm.



Als Verteidigungsbauwerke haben die Türme immer nur eine Eingangstür. Regelmäßig angeordnete Fenster und eher einfach gestaltete untere Etagen sind ein typisches Merkmal…



…die Dachdekorationen sind hingegen oft palastartig im Barock oder Renaissancestil dekoriert. Auch hier ist der Baustil der einst ausgewanderten Rückkehrer deutlich erkennbar.



Insgesamt gibt es heute über 3000 Diaolou, alleine im Gebiet um Kaiping stehen 1833 in verschiedenen Ausführungen.



In Guangdong und auch in der Provinz Sichuan existieren noch weitere Gebiete, in denen Diaolou zu finden sind. Vielleicht bietet sich mir mal wieder eine Gelegenheit, einen dieser Orte zu besuchen. Es war ein richtig spannender Abstecher, in eine Gegend wo gewöhnliche Touristen sicherlich nicht so häufig aufschlagen. :-)
6.11.17 01:46


Kurz in Guangzhou (16.08.2017 - 17.08.2017)

Ich war mal wieder in der Provinzhauptstadt von Guangdong zu Gast. Anlass der Reise war beruflich. Jedoch konnte ich die kurze freie Zeit nutzen, um ein paar Sehenswürdigkeiten abzuklappern, welche ich bislang noch nicht besuchte. Zuerst führte mich mein Weg in den schönen Yue Xiu Park.



In diesem befindet sich ein wichtiges Wahrzeichen von Guangzhou namens Wu Yang, was übersetzt fünf Ziegen bedeutet. Die Legende besagt, dass vor über 3000 Jahren fünf Götter auf Ziegen in die Stadt einritten. Sie sollen die Basis dafür gelegt haben, dass aus dem damalig verarmten Bauerndorf, die heutige Weltmetropole entstehen konnte.



Im Anschluss ging es mit der sehr gut ausgebauten U-Bahn zur Herz-Jesu-Kathedrale. Besuchern wird Zugang leider nur sonntags gewährt. Jedoch beeindruckt das berühmte Gotteshaus auch von außen mit seiner Schönheit.



Sozusagen als Entschädigung durfte ich die Huaisheng-Moschee betreten, was normalerweise nur Moslems gestattet ist. Hier machte der Wachmann für mich eine Ausnahme. Von den wenigen Moscheen in China, gilt die Huaisheng als älteste des Landes.



Anstandshalber verzichtete ich darauf den Gebetsraum zu betreten, einen Schnappschuss konnte ich mir allerdings nicht verkneifen. :-)



Ein echter Blickfang, ist ein über 1300 Jahre altes Ziegelsteinminarett. Aufgrund seiner Höhe, von über 36 Metern, diente es früher auch als Leuchtturm.



Den einzigen Abend dieser kurzen Reise verbrachte ich, wie bereits mehrmals vorher, auf der Flaniermeile „Mall of the World"...



...an deren Ende sich der 600 Meter hohe „Canton Tower“ erhebt.



Zum Abschluss gönnte ich mir einen entspannenden Spaziergang am Perlfluss. Hier findet sich eine hübsch angelegte Promenade.



Wetter und Job hat auch gepasst, so war es letztlich ein erfolgreicher Kurztrip, in eine von mir sehr geschätzte Stadt. Wer mehr über Guangzhou erfahren möchte, kann unter der Kategorie „Guangdong" etwas in meinem Blog herumstöbern. :-)))
21.8.17 07:59


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung