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Beijing

Schindler`s Tankstelle

Letzte Woche war ich beruflich einen Tag in Beijing (Peking) unterwegs. An sich nichts Außergewöhnliches, früh zwei Stunden hin- und am Abend wieder zurückgeflogen. Ich hatte trotz des etwas engen Zeitplans die Gelegenheit einen einmaligen Gourmet Tempel zu besuchen -
Schindler`s Tankstelle



Steffen Schindler ist gelernter Metzger aus Ostdeutschland. Anfang der 90er Jahre, direkt nach der Wende, entschloss er sich sein Glück als Gastronom in Beijing zu versuchen. Bis heute entstammen alle seine urdeutschen Gerichte aus eigener Hausschlachtung. So etwas gibt es in China nur in Beijing. Im Bild, eine üppige Vesperplatte. ;-)



Er hat mit seiner Idee schnell etwas geschafft wofür selbst renommierte Firmen viele Jahre gebraucht haben, nämlich in China gewinnbringend zu wirtschaften. Er hat durch Beharrlichkeit und Qualitätsdenken seinen persönlichen Traum verwirklichen können. In seinem Restaurant versorgt er Liebhaber der deutschen Küche unteranderem mit Schweinshaxen, Kassler und Bratwürsten. Dazu stehen Beilagen wie hausgemachter Kartoffelsalat oder mundendes Sauerkraut auf der vielfältigen Speisekarte.



Vor allem nach längerer Aufenthaltsdauer in China ist es auch mir ein Genuss in der „Tankstelle" zu gastieren. Wir haben zwar sogenannte „Deutsche Küche" in Shanghai und sogar in Ningbo, allerdings liegen zwischen diesen Einrichtungen und „Schindler´s Tankstelle" große Unterschiede. Bei Menüauswahl, Qualität und auch preislich ist Schindler einzigartig in China. Ein Gericht ist hier nicht kostspieliger als in einer vergleichbaren Gaststätte in Deutschland. :-)



Es ist eine echte Oase und deshalb gibt`s natürlich auch was Vernünftiges gegen den Durst. ;-)

24.1.17 02:56


Geschäftsreise inkusive Sightseeing in Beijing mit Abstecher nach Tianjin (25.03.16 - 28.03.16)

Beijing, auf deutsch Peking geschrieben, liegt zwei Flugstunden nördlich von Ningbo. Ein Direktflug macht die Anreise aber doch sehr komfortabel.
Beijing, die Hauptstadt von China, ist in Deutschland mehr durch ihren enormen Smog bekannt, als durch ihre wirklich fantastischen kulturellen Highlights. Da wären die Verbotene Stadt, der Platz des himmlischen Friedens oder die weltberühmte Chinesische Mauer. Ich war bereits zum fünften mal zu Gast in Beijing und es ist immer wieder faszinierend. Alleine die Ausmaße vom Platz des himmlischen Friedens sind beeindruckend. Hier marschieren an Feiertagen bis zu einer Million Soldaten gleichzeitig auf.





Ich hatte einen deutschen Arbeitskollegen zu Gast, er hat sich natürlich sehr über den Ausflug nach Peking gefreut. Nachdem das erste geschäftliche Meeting erfolgreich abgeschlossen war, nutzten wir die Zeit um die besagten Höhepunkte anzusteuern. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und durften Peking ausschließlich bei herrlichem Sonnenschein genießen. Besucht wurde auch der Nachtmarkt, hier werden Köstlichkeiten wie Skorpione, Maden, Schlangen, Spinnen und viele weitere Delikatessen in Perfektion zubereitet. ;-)





Auch das Olympiazentrum Peking wurde kurz angesteuert.



Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen eine Peking-Ente zu verspeisen. Das Interessante daran ist, man isst nur die Haut. Den Rest der Ente wird nur auf ausdrücklichen Wunsch des Gastes serviert. Schmeckt echt lecker! :-)



Der Sonntag war komplett reserviert für einen der faszinierendsten Orte unserer Erde. Die Chinesische Mauer ist das Bauprojekt mit der längsten Dauer und der größten Opferung an Leben, Blut, Schweiß und Tränen. Sie verdient sich absolut ihren Platz unter den neuen sieben Weltwundern. Ihr Bau, ist eine der größten menschlichen Leistungen der Geschichte. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis auf ihr entlang zu gehen. In meinem Fall zum vierten Mal, allerdings nie zuvor bei solch wunderschönen Wetter. Die Anreise über 120km per Linienbus von Beijing dauert 2-3h. Diese von uns gewählte Variante ist sehr günstig aber auch dementsprechend langwierig und anstrengend. Im Gegensatz dazu ist eine geführte Tour wesentlich angenehmer, jedoch auch deutlich teurer.









Nach drei Tagen in Beijing, standen am letzten Tag noch zwei Termine in Tianjin an. Tianjin liegt 120km östlich von Beijing und hat über 14 Mio Einwohner. Was für unsereins nahezu unvorstellbar ist. Wir erreichten Tianjin in 45 Minuten per Schnellzug. Die Stadt wird oft als kleine Schwester von Beijing bezeichnet. Sie ist ein wichtiger Knotenpunkt in Nord-China, liegt direkt am Pazifik und verfügt somit über einen großen Frachthafen. Zwischen geschäftlichen Terminen nutzten wir die Gelegenheit, das Wahrzeichen der Stadt anzugucken. Es handelt sich dabei um ein Riesenrad.



Das Besondere daran ist, es steht auf einer Brücke als Fahrbahnteiler. Die Passagiere steigen unterhalb der Brücke zu. Ein Riesenrad dieser Bauart gibt es nur hier und ist doch sehr beeindruckend.



Nach 4 Tagen erfolgreichen Terminen, gemischt mit jeder Menge "Sightseeing" und kulinarischen Höhepunkten, traten wir müde aber glücklich die Rückreise nach Ningbo an.
31.3.16 03:18





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