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Ningbo A bis Z

Zoumatang - Eine eigene Zivilisation inmitten von Ningbo (02.07.2017)

Es ist kaum zu glauben, nach mehr als vier Jahren, finde ich immer noch unentdeckte, sehr sehenswerte Orte im Großraum von Ningbo. Es liegt vor allem daran, dass man im Internet detaillierte Informationen zu Ningbo, meist nur auf Chinesisch vorfindet. Dazu bekomme ich von meinen Bekannten nur sehr spärlich Informationen, denn Chinesen finden ganz andere Dinge toll, als wir Westler. So bin ich auf den antiken Ort Zoumatang, auch nur durch einen Zufall gestoßen. Er liegt im Stadtbezirk Yinzhou und somit nur etwa eine Stunde vom Stadtzentrum entfernt.



Hier leben in 650 Haushalten, etwa 1500 Bewohner. Besonders daran ist, bis heute tragen nahezu alle den Familienname Chen. Die intelligenten Familienmitglieder der Chen`s, haben Zoumatang bereits während der späteren Qing Dynastie (1644-1912) gegründet.



Sie haben nicht nur anmutige Gebäude errichtet, sondern auch clevere Geschäftsideen entwickelt. Die Helden vergangener Tage, genießen bei den Einwohnern echten Kultstatus. Sie werden in einer tempelartigen Anlage gehuldigt.



Ihre Ebenbilder sind dort, in Form von Holzfiguren, ausgestellt.



Rundum Zoumatang finden sich kleinere und größere Gewässer. Die in Asien verehrte Lotosblume, kommt hier in einer ungeheuren Vielzahl vor.



Wunderschön angelegt, harmonieren die Wasserpflanzen mit den antiken Bauten.



Ich streifte mehrere Stunden zwischen den alten Gemäuern...



.... in den engen Gassen umher.



Auf dem Rückweg entdeckte ich noch einen Straßenmarkt.



Hier habe ich erstmals eine gelbe Wassermelone probieren dürfen. Sie ist zwar doppelt so teuer, wie die wesentlich bekanntere rote Wassermelone, dafür aber auch doppelt so süß im Geschmack. :-)



Es war ein lohnenswerter Sonntagsausflug, bei strahlendem Himmel. Wenn ich mir überlege, wie viele interessante Plätze alleine in Ningbo zu finden sind und anschließend den Gedanken auf China umlege, wird mir ganz schwindelig. :-)
10.7.17 07:33


Chenghuang Miao - Ein ästhetisches Einkaufsvergnügen

Nach relativ vielen Reiseaktivitäten in letzter Zeit, gibt es mal wieder was aus meiner „Heimat" zu berichten. ;-) Moderne Shopping-Bunker haben wir zuhauf in Ningbo, genau wie inzwischen in ganz China. Diese sind zumeist auch gut besucht, jedoch sehen sie überall ziemlich ähnlich und somit doch eher langweilig aus. Ningbo verfügt glücklicherweise (noch) über eine echte Ausnahme. Der Chenghuang Miao besticht durch sein einzigartiges Flair.



Miao bedeutet übersetzt Tempel. Passend dazu, werden die Gäste von einer goldenen Statue willkommen geheißen.



Bestehend aus mehreren Gebäuden, im klassischen chinesischen Stil, ist die Einkaufsmeile ein beliebtes Ziel vieler Ningbonesen. ;-)



Viele eng aneinandergereihte Läden, bieten Originalware sowie Kopien in rauen Mengen an.



Es ist ein wahres Paradies für Schnäppchenjäger. :-)



In den verworrenen Gängen, gibt es nahezu alles, was das Herz begehrt. So können Elektroartikel, Kleidung, Schmuck, Spielzeug und vieles mehr, sehr günstig erstanden werden.



Über mehrere Stockwerke kann gebummelt werden. Auch wenn manche Ecken etwas schmuddelig wirken, ist es trotzdem ein Vergnügen der besonderen Art. ;-)



Selbst für Besucher, die gerade nicht in Einkaufslaune sind, macht alleine das Ambiente einen Besuch durchaus reizvoll. Obendrein finden sich, falls mal der Hunger kommt, unzählige Straßensnacks in unmittelbarer Nähe.



Im Hintergrund ist ein Wahrzeichen von Ningbo zu erkennen, die uralte Tianfeng Pagode.



Die Chenghuang Miao ist keine zehn Gehminuten von meiner Wohnung entfernt, deshalb bin ich hier doch ziemlich häufig anzutreffen. :-)))

3.7.17 03:43


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