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Ningbo A bis Z

Nantang Old Street - Ein Ambiente zum Zunge schnalzen

Es gibt mehrere traditionell gestaltete Viertel in Ningbo. Zumeist handelt es sich dabei um Neubauten, bei welchen lediglich der alte chinesische Baustil berücksichtigt wurde. Nantanghe Jie hebt sich davon allerdings ab, denn es ist tatsächlich sehr authentisch.



Das sich über mehrere Kilometer erstreckende Areal hat unwahrscheinlich viel zu bieten.



Die Gebäude, rundum um die Nantang Straße, sind wirklich beeindruckend und vor allem uralt.



Um einen Tag zu erwischen, an welchem die Wege nicht von Besuchern überlaufen sind, benötigt man schon etwas Glück ;-)



Vor einigen Jahren wurden die Bewohner vom Staat enteignet. Dies hört sich erstmal rüde an, jedoch habe ich von Betroffenen aus meinem Bekanntenkreis erfahren, dass die Anwohner mit den unterbreiteten Angeboten sehr zufrieden waren. Sie konnten zwischen einer Ersatzwohnung oder Bargeld wählen. Anschließend begannen die jahrelangen Renovierungsarbeiten. Es wurde penibel darauf geachtet, dass bloß keine Kulturschätze zerstört werden.



Anschließend wurde mit Bedacht ausgewählt, an wen die Gebäude vermietet werden. Fastfood-Ketten oder andere westliche Unternehmen hatten nahezu keine Chance, hier Ladenfläche anzumieten. Es wurde nur an Chinesen vergeben, welche auch tatsächlich Traditionsgüter anbieten.



Diese sind häufig kulinarischen Ursprungs. Die allseits beliebten Mandu, übersetzt bedeutet es Teigtaschen, schmecken echt lecker. ;-)



China ist weltweit für seine Teehäuser bekannt, so dürfen diese hier natürlich nicht fehlen.



Es macht große Freude, durch die hübsch geschmückten Gassen zu schlendern.



Nantang bei Nacht! Dank akkurater Beleuchtung, bietet sich ein großartiger Anblick. :-)



Ich komme gerne hierher und auch für Gäste, die Ningbo erstmalig besuchen, ist Nantang ein sich absolut lohnender Anlaufpunkt.

7.8.17 04:10


Zoumatang - Eine eigene Zivilisation inmitten von Ningbo (02.07.2017)

Es ist kaum zu glauben, nach mehr als vier Jahren, finde ich immer noch unentdeckte, sehr sehenswerte Orte im Großraum von Ningbo. Es liegt vor allem daran, dass man im Internet detaillierte Informationen zu Ningbo, meist nur auf Chinesisch vorfindet. Dazu bekomme ich von meinen Bekannten nur sehr spärlich Informationen, denn Chinesen finden ganz andere Dinge toll, als wir Westler. So bin ich auf den antiken Ort Zoumatang, auch nur durch einen Zufall gestoßen. Er liegt im Stadtbezirk Yinzhou und somit nur etwa eine Stunde vom Stadtzentrum entfernt.



Hier leben in 650 Haushalten, etwa 1500 Bewohner. Besonders daran ist, bis heute tragen nahezu alle den Familienname Chen. Die intelligenten Familienmitglieder der Chen`s, haben Zoumatang bereits während der späteren Qing Dynastie (1644-1912) gegründet.



Sie haben nicht nur anmutige Gebäude errichtet, sondern auch clevere Geschäftsideen entwickelt. Die Helden vergangener Tage, genießen bei den Einwohnern echten Kultstatus. Sie werden in einer tempelartigen Anlage gehuldigt.



Ihre Ebenbilder sind dort, in Form von Holzfiguren, ausgestellt.



Rundum Zoumatang finden sich kleinere und größere Gewässer. Die in Asien verehrte Lotosblume, kommt hier in einer ungeheuren Vielzahl vor.



Wunderschön angelegt, harmonieren die Wasserpflanzen mit den antiken Bauten.



Ich streifte mehrere Stunden zwischen den alten Gemäuern...



.... in den engen Gassen umher.



Auf dem Rückweg entdeckte ich noch einen Straßenmarkt.



Hier habe ich erstmals eine gelbe Wassermelone probieren dürfen. Sie ist zwar doppelt so teuer, wie die wesentlich bekanntere rote Wassermelone, dafür aber auch doppelt so süß im Geschmack. :-)



Es war ein lohnenswerter Sonntagsausflug, bei strahlendem Himmel. Wenn ich mir überlege, wie viele interessante Plätze alleine in Ningbo zu finden sind und anschließend den Gedanken auf China umlege, wird mir ganz schwindelig. :-)
10.7.17 07:33


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