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Kaiping - Eine steinalte Filmstadt umgeben von wundersamen Diaolou (26.10.2017 - 27.10.2017)

Kaiping liegt drei Autostunden südlich von Guangzhou, in der Provinz Guangdong. Somit in der Nähe von Hong Kong, im äußersten Süden Chinas. Glücklicherweise hatte ich hier direkt um die Ecke einen geschäftlichen Termin. :-)



Die Zeit erlaubte es mir, während der Rückfahrt zum Flughafen, einen Zwischenstopp in Chikan einzulegen. Chikan ist ein traditionsreicher Stadtteil von Kaiping.



Überall wuchert das Grün aus den Ritzen, was durchaus einen gewissen Charme versprüht…



…obendrein ist es unübersehbar, dass die zahlreichen Gebäude enorm bejahrt sind.



Vor der Wende zum 20. Jahrhundert wanderten etwa 750.000 Menschen aus der Region aus. Chikan wurde bereits während der Song-Dynastie (960 - 1279) gegründet, jedoch setzte der Wohlstand erst ein, als eben diese besagten Auswanderer aus verschiedensten Ländern der Welt zurückkehrten. Sie brachten die seltsame Mischung aus westlichen und östlichen Elementen mit nach Hause.



Das Altstadtviertel von Chikan war insbesondere in den 1930er-Jahren eine berühmte Kinostadt. Unzählige Filme wurden hier gedreht, diese sind allerdings nur in China bekannt. Die Kulisse ist jedoch bis heute sehr beeindruckend.



Da Chikan langsam in sich zerfällt, hat die chinesische Regierung die unvorstellbare Summe von 800 Millionen Dollar bereitgestellt, um den kompletten Altstadtbereich zu restaurieren. Es sollen dabei alle Kulturschätze erhalten bleiben. Die Arbeiten werden mehrere Jahre andauern, deshalb bin ich sehr froh, vorher noch da gewesen zu sein. Herrlich spiegeln sich die alten Prachtbauten, im davor verlaufenden Tanjiang Fluss.



Einige Kilometer vom Zentrum entfernt finden sich sogenannte Diaolou. Im Bild sind beide Varianten zu sehen. Vorne ein Wohnturm und im Hintergrund ein Wachturm.



Die meisten Diaolou wurden zwischen 1860 und 1925 erbaut. So auch das Nan Lou, es diente seinerzeit sowohl als Leuchtturm, wie auch als Verteidigungsbollwerk. Die Einschüsse aus Kriegszeiten sind noch gut zu erkennen...



...dieser Turm ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Oben angekommen, bietet sich ein großartiger Blick über den Tanjiang Fluss.



Eine halbstündige Taxifahrt bringt einen nach Zilicun. Rundum die Ansiedlung finden sich ebenfalls mehrere Diaolou. Dieses Bauwerk dient noch heute als Wohnturm.



Als Verteidigungsbauwerke haben die Türme immer nur eine Eingangstür. Regelmäßig angeordnete Fenster und eher einfach gestaltete untere Etagen sind ein typisches Merkmal…



…die Dachdekorationen sind hingegen oft palastartig im Barock oder Renaissancestil dekoriert. Auch hier ist der Baustil der einst ausgewanderten Rückkehrer deutlich erkennbar.



Insgesamt gibt es heute über 3000 Diaolou, alleine im Gebiet um Kaiping stehen 1833 in verschiedenen Ausführungen.



In Guangdong und auch in der Provinz Sichuan existieren noch weitere Gebiete, in denen Diaolou zu finden sind. Vielleicht bietet sich mir mal wieder eine Gelegenheit, einen dieser Orte zu besuchen. Es war ein richtig spannender Abstecher, in eine Gegend wo gewöhnliche Touristen sicherlich nicht so häufig aufschlagen. :-)
6.11.17 01:46


JAPAN - DAS WAR SPITZE! :-))) Tokio & Mount Fuji (10.11.17 - 18.11.17), Teil 1

Zurück aus Japan. :-) Es war eine Reise, vollgepackt mit Glanzpunkten, an die ich mich mein Leben lang gerne erinnern werde. Ich versuche, verteilt über drei Einträge, meine Erlebnisse in Wort und Bild zu bringen.
Los ging’s in Tokio. Die Metropole hat in ihrem Kern etwa neun Millionen Einwohner. Allerdings leben im Großraum von Tokio geschätzte 37 Millionen Menschen. Es ist damit, der größte Ballungsraum weltweit. Obgleich der großen Masse an Menschen, ist gefühlt alles perfekt durchorganisiert. Es geht manchmal eng zu, aber dennoch immer irgendwie ruhig und kontrolliert.



Ich hatte an meinen beiden Tagen in der Hauptstadt ein Bombenwetter. Herbstlicher Sonnenschein, da macht Reisen so richtig Spaß. Erstes Ziel der Sensō-ji Tempel im Stadtteil Asakusa. Der buddhistische Tempel wurde im Jahre 645 fertiggestellt. Der Weg dorthin führt einen durch mehrere Tore...



...diese sind unteranderem mit riesigen Laternen dekoriert. Teilweise sind sie bis zu einer Tonne schwer.



Die älteste Tempelanlage Tokios, ist durch eine wunderbare Atmosphäre geprägt. Eine fünfstöckige Pagode, im landestypischen Stil, rundet das prachtvolle Ambiente ab. Ihre Spitze symbolisiert übrigens den Grabhügel Buddhas.



Von hieraus offenbart sich zudem ein toller Blick auf den Sky Tree, dem mit 634m höchsten Gebäude der Stadt. Auf eine Auffahrt habe ich für diesmal noch verzichtet...



...dafür machte ich mich auf zum Metropolitan Gouvernement Building. Auf deutsch nennt sich das Gebäude „Regierungsgebäude der Präfektur Tokio“.



Hier kann man gratis in den 45. Stock hochfahren und die Aussicht über Tokio genießen. :-)



Weiter ging’s nach Shibuya. Hier war die vermutlich berühmteste Kreuzung der Welt mein Ziel. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Alle-gehen-Kreuzung.
So sieht die Kreuzung aus, solange alle Fußgängerampeln rot zeigen...



...sobald sie allesamt gleichzeitig auf grün springen, setzen sich bis zu 15.000 Menschen in Bewegung und laufen in alle Richtungen, auch Diagonal. Nach dreißig Sekunden ist der Spuk dann wieder für ein paar Minuten vorbei. Es ist verblüffend und ich guckte mir dieses Schauspiel gerne mehrmals an. :-)



Der Meiji-Schrein ist ebenfalls einen Besuch wert. Häufig ist der Zugang eines japanischen Schreins durch eine besondere Art von Eingangstor markiert. Diese nennen sich Torii und haben eine große Tradition in Japan.



Oft tragen Japaner während eines Besuchs in einem Schrein traditionelle Kleidung. Diese beiden Knirpse konnte ich zu einem Foto überreden. :-)



Die 798m lange Regenbogenbrücke (Rainbow Bridge) überspannt die nördliche Bucht von Tokio im Stadtbezirk Minato. Tagsüber kann das imposante Bauwerk zu Fuß überquert werden.



Das berühmte Lichtermeer Tokios, wie hier im Stadtteil Shinjuku, kann durchaus als eine eigene Sehenswürdigkeit von Tokio bezeichnet werden.



Die beste Möglichkeit, um von Tokio zum Berg Fuji zu gelangen, ist tatsächlich mit dem Bus. In zwei Stunden beförderte er mich direkt nach Kawaguchicko. Von dort stieg ich in eine Bimmel-Bahn nach Shimo-Yoshida.



Es folgte ein zwanzigminütiger Aufstieg zur Chureito Pagode. Aber all die Anstrengung ist es so was von wert.



Die Tage, an welchen der aktive Vulkan so klar im Sonnenschein zu sehen ist, sind sehr selten. Der 3774m hohe Fuji gilt als sehr scheuer Genosse. Zu allermeist ist er komplett oder zumindest teilweise von Wolken umhüllt. Allgemein gilt der November zwar als guter Reisemonat den Berg sehen zu können, jedoch ist es immer ein Glücksspiel und sicher nicht planbar. Ich konnte mein Glück kaum fassen. :-)))



Die Bilder, welche ich an diesem fabelhaften Ort knipsen durfte, sind ein absolutes Highlight meiner gesamten Reiserfahrungen. :-)



Der Fuji oder auch Mount Fuji genannt, besticht durch seine perfekte synchrone Kontur und gilt daher als die schönste Erhebung der Erde.



Kawaguchicko liegt am herrlichen Kawaguchi See...



...auch von hier, bietet sich eine famose Aussicht auf den Mount Fuji. :-)



Erst am späten Nachmittag legte sich der Fuji sein berüchtigtes Nebelkleid an, jedoch konnte dies meinen gelungenen Tag nicht mehr in Gefahr bringen...



...ich machte mich auf den Rückweg nach Tokio, von wo aus ich meine Reise fortsetzte. Dazu dann mehr im nächsten Teil. ;-)
21.11.17 04:13


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