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JAPAN - DAS WAR SPITZE! :-))) Kyōto & Hiroshima (10.11.17 - 18.11.17), Teil 2

Auf ging es also, nach einer tollen Zeit in Tokio, per Schnellzug in zwei Stunden nach Kyōto. Warum dahin? Kyōto ist Japans Kulturstadt schlechthin. Die Japaner sagen, wer unser Land richtig kennenlernen will, kommt um einen Besuch von Kyōto nicht herum. Dies kann ich jetzt ebenfalls so bestätigen. Ich besuchte dort Burgen, Tempel und Schreine. Für einige mag es etwas zu viel Kultur sein. Die Bilder allerdings könnten so manchem Leser trotzdem gefallen. ;.-)
Gestartet bin ich mit dem buddhistischen Kiyomizu-dera Tempel. Er liegt nahe dem Zentrum. Der Weg dorthin führte mich an der übergroßen Yasaka Pagode vorbei. Später knipste ich sie in der Abenddämmerung.



1633 wurde die Kiyomizu-dera Tempelanlage in ihrer heutigen Form erbaut. Das stattliche Areal...



...bietet viele großartige Fotomotive. :-)



Die Burg Nijō wurde im Jahre 1601 erbaut und war der damalige Ansitz des Shōgun in Kyōto...



...eine umliegende Parkanlage lässt die Besucher einfach nur staunen.



Der Ginkaku-ji oder auch Silberner Pavillon genannt, ist ein weiterer buddhistischer Tempel. Er wurde 1482 von Shōgun Ashikaga Yoshimasa erbauen lassen...



...angelehnt an seinem Baustil, findet sich im Nordwesten der Stadt, der Kinkaku-ji (Goldener Pavillon). Dieses Bauwerk, mit Plattgold überzogener Fassade, hat es mir besonders angetan. Die perfekt in die Natur eingebettete Lage, verleiht dem Weltkulturerbe eine besondere Note.



Leider ist der Pavillon nicht begehbar, aber auch von außen ist er eine echte Augenweide. ;-)



Auch die Gartenanlage rundum den Eikan-dō Tempel hat mir sehr gut gefallen...



... die bunten Farben des Herbstes, bescherten den Gästen einen erstklassigen Anblick.



Der Fushimi Inari-Taisha ist ein Shintō-Schrein im Süden von Kyōto. Er ist berühmt für seine Alleen, bestehend aus Tausenden scharlachroten Torii. Das Größte davon empfängt die Besucher bereits am Eingang.



Folgend wandelte ich kilometerweit durch die heilige Stätte. Der aus Torii bestehende Tunnel weist einem praktischerweise den Weg.



Jedermann hat die Möglichkeit ein Torii zu spenden. Dafür wird im Gegenzug, der Name des Spenders auf den jeweiligen Torii verewigt.



Nach viel Kultur in Kyōto ging es mit dem Schnellzug weiter nach Hiroshima. Auch hier gibt es eine einzigartige Sehenswürdigkeit, allerdings zu einer sehr traurigen Geschichte. Am Tag des 6. August 1945 und seinen direkten Folgen starben in Hiroshima über 100.000 Menschen. Der Atombombendom (A-Bomb-Dome) oder auch Genbaku Dom genannt, steht noch heute völlig unberührt inmitten der Stadt. Er steht dort auch als Mahnmal, dass so etwas niemals wieder vorkommen darf. Nahezu direkt über ihn, in 600m Höhe explodierte die Bombe des Grauens. Da die Druckwellen allermeist seitlich wirkten, ist das Gebäude zwar ausgebrannt, aber stehengeblieben. Es ist das einzige Gebäude in Hiroshima, welches noch im Originalzustand vorzufinden ist.



Unweit der Ruine befindet sich der Friedenspark (Peace Memorial Park). Dort brennt fortwährend eine Friedensflamme...



...dazu wird an Jahrestagen und zu besonderen Anlässen, die Friedensglocke geläutet.



Tief berührt, hat mich der Besuch im Friedensmuseum von Hiroshima. Es hat mich an meinen einstigen Besuch im Tschernobyl-Museum in Kiew erinnert. Das gesamte Ausmaß einer derartigen Katastrophe sich vor Augen zu führen, geht einem doch entsprechend nahe.



Das Museum ist übersichtlich strukturiert und die Vorkommnisse für jedermann verständlich geschildert.



Inzwischen hat sich Hiroshima komplett erholt. Es ist eine wunderbar moderne und gut ausgebaute Großstadt entstanden. Die Radioaktivität ist nicht höher als in jeder anderen Stadt der Welt. Natürlich finden sich aufgrund der Geschichte keinerlei traditionelle Örtlichkeiten. Was die Stadt allerdings auf jeden Fall hat, sind unglaublich liebenswerte Einwohner. :-)



Abschließend besuchte ich Miyajima. Die Insel ist per Fähre in zwanzig Minuten von Hiroshima aus erreichbar.



Auf dem Eiland befindet sich der Itsukushima-Schrein. Er ist auf Stelzen ins Wasser gebaut. Im Hintergrund ist eine fünfstöckige Pagode zu sehen, welche ebenfalls zum Schrein gehört…



…hier noch mal aus der Froschperspektive. :-)



Weltberühmt ist sein hölzernes Torii aus dem Jahre 1875, welches 160 Meter vor dem Schrein im Meer steht. Bei Ebbe ist es zu Fuß erreichbar. Jedoch habe ich die Insel ausschließlich bei Flut besucht. ;.-)



Der Herbst war die perfekte Reisezeit, um das Land der aufgehenden Sonne zu bereisen. Die tollen Farben, welche Japan während dieser Jahreszeit zu bieten hat, sind wirklich außergewöhnlich. Dazu hatte ich immenses Glück mit dem Wetter, denn egal wo ich war, es schien immer die Sonne. Dies waren all meine besuchten Highlights, während dieser wunderbaren Reise. Im dritten Teil möchte ich auf die Menschen und spezielle Eigenheiten in Japan eingehen. Gegessen habe ich selbstverständlich auch wieder ziemlich lecker...:-)))
27.11.17 01:43


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