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Geld in China - Fakten, Erkenntnisse & Erfahrungen

Ich wage zu behaupten, dass in keinem Land der Erde, eine größere Gier nach Geld herrscht als in China. Schon die Kinder werden in ihren Familien und von der Gesellschaft extrem auf Geld fixiert. Ihnen wird von klein auf eingetrichtert, viel Geld bringt Zufriedenheit und macht ungemein glücklich. Daher gilt im ganzen Land, nichts kann wichtiger sein als viel Geld zu machen. Dies ist eine logische Folgeerscheinung, des implementierten politischen Systems. Jenes wurde gänzlich auf Wachstum ausgelegt, so versucht jeder immer das Maximale herauszupressen. Dass dadurch viele positive Eigenschaften auf der Strecke bleiben, ignoriert die chinesische Staatsordnung. Obendrein wird dadurch Kriminalität aller Art gefördert, welche dann wiederum auf radikale Weise bekämpft wird. Jedoch hat der Chinese von Natur aus eine äußerst friedvolle Veranlagung und beugt sich weitgehend seinem vorbestimmten Schicksal. Fairerweise muss man dazusagen, im Ansatz ist es in den allermeisten Staaten der Welt ähnlich gelagert, es wird dem Volk nur nicht überall so ungeniert und ausgeprägt vermittelt.



Gleichwohl verstehen das Prinzip des Kapitalismus auch in China nur die Allerwenigsten. Der Chinese, sieht nur sich selbst und dazu die Tatsache, dass mit diesem System Millionen in China aus der Armut herausgeholt wurden. Dass es trotzdem niemals für alle Menschen reichen wird, interessiert den einzelnen zu Wohlstand gekommenen Chinesen nicht. Während das Land insgesamt reicher wird, öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich dramatisch. Die Weltbank definiert Menschen als extrem arm, wenn sie weniger als 1,25 Dollar pro Tag zur Verfügung haben. Über 160 Millionen liegen in China unter dieser Grenze und gelten somit als bitterarm. Das Verhältnis ist im Diagramm gut zu sehen...



Ohne jetzt über mein persönliches Einkommen schreiben zu wollen, ist es kein großes Geheimnis, dass es über dem Durchschnitt in China sowie auch weltweit liegt. Sobald ich in eine ärmlichere Gegend komme, beschleicht mich ein komisches Gefühl, es ist so eine Art von „schlechtem Gewissen". Muss ich gar nicht haben, denke ich mir dann immer. Ich habe hart gearbeitet um so weit zu kommen, zumindest sagen dies verschiedene Leute über mich. Aber stimmt das? Hat denn wirklich jeder sein Leben selbst in der Hand und kann aus eigener Kraft zu Wohlstand kommen? Diese Frage, muss jeder ehrliche Mensch mit einem klaren „Nein" beantworten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, die Welt ist leider sehr ungerecht. Vom Obstverkäufer im Bild, hatte ich mir eine Wassermelone gekauft. Er meinte, dass ich wohl sehr reich sein muss, als ich die Melone in meinem Rucksack der Marke „Nike“ verstaute. In diesen Moment wird mir wieder bewusst, dass der Unterschied im Lebensstandard zwischen Bill Gates und mir wesentlich kleiner ist, als zwischen dem Obstverkäufer und mir.



Oder hier der Lebendviehhändler, seine größte Sorge ist vermutlich nicht das Rentenniveau im Jahre 2040. Auch er hat vermutlich Probleme, aber auf einer ganz anderen Ebene.



Ich habe, in jedem von mir besuchten Land, die Lebensfreude bei „Armen" als deutlich größer empfunden, als bei wohlhabenden Menschen. Ich habe natürlich auch glückliche „reiche" Personen getroffen, aber doch auffallend weniger. Geld kann wahrscheinlich etwas Sicherheit geben, aber es macht definitiv nicht glücklich! Viele Reisen helfen die Unterschiede besser zu verstehen und sie entsprechend einzuordnen, aber diesbezüglich lernt man sicherlich nie aus. Dieses Bild habe ich in einem chinesischen Bauerndorf aufgenommen. Es spiegelt die Zufriedenheit, sowie auch die Mittellosigkeit ganz gut wieder.



Links in der Navigationsleiste findet ihr einen interessanten Link zu diesem Thema: "Wie reich bin ich?". Ihr könnt dort wahlweise euer Jahresnettoeinkommen oder Vermögen eingeben, im Ergebnis seht ihr eure Position im weltweiten Vergleich. Ihr werdet überrascht sein, wie weit vorne ihr landet. Diese Funktion ist natürlich absolut anonym. ;-)
15.9.16 13:10
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (16.9.16 16:05)
Hallo Mirco,

Geld regiert die Welt und die ehemaligen Kommunisten können nicht genug davon bekommen... aber Du kommst offenbar mit Deinen Gastgebern gut zurecht. Das könnte ich wahrscheinlich nicht, als altes Sensibelchen ;-).

Danke für Dein Lob. Solche Leser machen Freude!


Dorehn (18.9.16 23:48)
...das ist wie bei dem Sprichwörtchen "ich kann nix verlieren,aber etwas gewinnen" - was sollt ein "Armer" auch verlieren? - aber durch Gastfreundschaft durchaus gewinnen - und wenn es das dankbare Lächeln des Anderen/des Gastes ist... So hab ich es jedenfalls in Rumänien und Bulgarien noch zu "Ostblockzeiten" erlebt...
Wenn Du von Armut sprichst, so ist es aber nicht die Armut, die zu Hungerkatastrophen führen - wie in Afrika? Oder werden die Verhungerten einfach totgeschwiegen in China?


(19.9.16 13:39)
China ist nicht in der Situation, dass täglich viele Menschen verhungern. Aber es gibt durchaus Menschen, welche von einer Schüssel Reis am Tag leben müssen. Das Menschen ihre Kinder verkaufen, Abtreibungen oder Prositution sind durchaus direkte Folgen von extremer Armut.
Nebenbeibemerkt hatte China schon Hungerkatastrophen in denen mehr Menschen gestorben sind, als ingesamt in ganz Deutschland leben. Zum Beispiel 1958 - 1961. Aktuell, Gott sei Dank, nicht.

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