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Hühnchen aus dem Bambusrohr - Eine Spezialität in Guangxi (26.08.2017)

Während meiner Kurzreise durch Guangxi bin ich auf eine außergewöhnliche Delikatesse gestoßen. Tagelang vorher habe ich sie bereits am Straßenrand und vor Restaurants wahrgenommen. Am letzten Abend im Bergdorf namens Pingan, in meiner Unterkunft inmitten der Reisfelder von Lonji, war es dann soweit, ein Hühnchen im Bambusrohr wurde bestellt. Ich hoffe verständlich erklären zu können, was daraufhin vor sich ging. ;-) Erstmal wurde ein Hühnchen, besser gesagt war es eine ausgewachsenes Huhn, im benachbarten Hühnerstall gefangen. Als jener Vogel dann tot und der Federn entledigt war...



...wurden die Innereien entnommen und das Fleisch mundgerecht zugeschnitten.



Parallel wurde ein Bambus gefällt. Der Stamm des Baumes besteht aus mehreren hohlen Kammern. Im Bild sieht man gut die Trennlinien, der einzelnen Abteile.



Es wird ein Stück mit zwei zusammenhängenden Kammern herausgeschnitten, wobei eine Kammer mittig, horizontal aufgeschnitten wird. Die dadurch entstandene Halbschale dient später als Griffstück. Durch die Trennwand zur zweiten Kammer, wird ein Loch gedrückt.



Inzwischen wurde das Fleisch gewürzt und mit trockenen Pilzen vermischt.



Anschließend wird der Hohlraum im Bambusrohrs, mit dem aufbereiteten Fleisch gefüllt.



Dann ein Pfropfen drauf und ab geht es in die offenen Flammen. Bambus brennt nicht, solange er frisch gefällt wird. Das Erhitzen im Hohlraum des Bambusstammes verleiht dem Gericht eine ganz besondere Geschmacksnote.



Fünfundvierzig Minuten später war es soweit. Die Kammer wurde aufgeschnitten und das Festmahl serviert.



Ehrlich gesagt, überragend schmeckt es nicht gerade, aber es ist noch ganz gut verzehrbar. Wir Fremdlinge verzichten in der Regel freiwillig auf Kopf und Füße, hierzu haben mich freundliche Einheimische unterstützt, damit auch bloß nichts verschwendet wurde. :-)
11.9.17 04:24
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (11.9.17 05:49)
Hallo Mirco,

die Sache mit dem Bambus finde ich schon ziemlich genial. Da kann man doch theoretisch alles reinstopfen, von der Suppe bis zum Hackfleisch. ;-)

Ich würde das alte Huhn aber auch essen, damit die lächelnden Gesichter um mich herum nicht leiden müssen. ;-) Diesmal ist wohl die Geschichte das Beste an Deinem "wohlschmeckenden" (B)(G)ericht! :-)

Schöne Grüße!


Linda (11.9.17 05:58)
very delicious!!


Zitronenhauch / Website (11.9.17 21:12)
[Emotic{wow}] Mmmmmmm, das schmeckt sicher fein!!
My name is Jeff!!
[Emotic{party}] <-/


Marie / Website (12.9.17 08:26)
Guten Morgen,
sehr interessant, ich glaube aber, dass würde ich wohl eher nicht essen wollen.
Ich habe ein Problem damit, wenn ich ein Tier vorher sozusagen persönlich gekannt habe und dann beim Schlachtvorgang dabei war.
Auch wenn ich gerne vieles probiere und auch schon probiert habe.
Aber toll finde ich die Zubereitung im Bambusrohr.
Viele Grüße, Marie


Twity-Autor / Website (15.9.17 13:55)
Wie heißt es doch so schön? "Andere Leute, andere Sitten!..."
Die Küche der Kulturen ist sehr groß! :-) :-) Die Hauptsache ist, es schmeckt.

Herzliche Grüße von Twity-Autor! :-)

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