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Entdeckungsreise in die antiken Bergdörfer von Fenghua und Ninghai (29.04.2018 - 30.04.2018)

Diese Art von Expeditionen ist am komfortabelsten mit dem eigenen Auto durchzuführen. So fuhr ich zwei Stunden nach Fenghua, einem Außenbezirk von Ningbo. Dabei wird einem wieder so richtig bewusst, wie groß jenes zu Ningbo gehörende Gebiet doch ist. Allerdings hat die Gegend gar nichts mehr mit den hochmodernen Stadtkern zu tun. Plötzlich war ich von herrlichen Landschaften...



...und altertümlichen Bauwerken umgeben.



Ich erreichte das Dorf „Xi Xia Keng“. Es ergeben sich dort Bilder, welche nur am chinesischen Lande geknipst werden können. ;-)



Die Gebäude haben offensichtlich schon viele Jahre auf dem Buckel...



...sowie auch ihre freundlichen Bewohner. :-)



Nach einem lokalen Mittagessen, setzte ich meine Fahrt fort und erreichte die Kleinstadt „Yan Tou“. Dort besuchte ich einen kleinen, jedoch sehr interessanten Freizeitpark namens „Qiyugu“. :-)



Hier ist vieles ziemlich schräg und so manches steht sogar....



auf dem Kopf! :-)



Für den kleinen Eintrittspreis von sechs Euro, gibt es doch so manches Kuriosum zu bewundern. :-)



Nach diesem kurzen Ausflug in die Moderne, ging’s weiter in das etwa 1000 Jahre alte Dorf „Shi Men“, die kleine Ansiedlung ist komplett umgeben von Bambuswäldern.



So wundert es nicht, dass jener Bambus die Haupteinnahmequelle des Dorfes darstellt. Es ist fast nicht zu glauben aber von hier aus werden Produkte, wie Schuhlöffel, Haarspangen oder Rückenkratzer, in die ganze Welt verkauft...



...ich hatte die Ehre, einen Produktionsbetrieb besuchen zu dürfen.



Ansonsten gibt es in „Shi Men“ uralte Häuser zu bestaunen. Teilweise sehen diese aus, als würden sie jeden Moment einfallen. ;-)



Fließend Wasser ist hier noch keine Selbstverständlichkeit. Ein stetiger unangenehmer Geruch verfolgte mich bei meinem Spaziergang durch das Dorf. Im Bild ist eine von vielen Freilufttoiletten zu sehen. Diese gehört scheinbar zum Haus einer Großfamilie. :-)))



Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, selbst mal Platz zu nehmen, auf einem der öffentlichen Donnerbalken oder auch Plumpsklo genannt. :-)))



Am nächsten Morgen ging es weiter nach Ninghai, einen weiteren Außenbezirk südlich von Ningbo. Nach erneut zweistündiger Fahrt, war ich angekommen, in der herrlichen Natur rund ums Bergdorf „Nan Shan Zhang“...



...fantastische Aussichten über Teefelder, bis hin zu noch höheren Berggipfeln offenbarten sich in voller Pracht.



In „Nan Shan Zhang“ nahm ich eine Einladung zum Tee gerne an und zwar bei einer einheimischen Familie in deren Eigenheim. So war es mir gut möglich zu sehen, wie die Menschen in dieser abgeschiedenen Gegend ihren Alltag bestreiten.



Das Dorf durchzieht ein Labyrinth an Gassen, in denen sich großartig Motive bieten.



Im Gegensatz zu den vorher besuchten Dörfern, ist hier nicht Holz sondern Stein das dominierende Baumaterial.



Es war ein spannender Ausflug durch drei unterschiedliche antike Dörfer. Zwischendurch hat der Trip, durch den kleinen Abstecher zum Freizeitpark, einen Farbklecks an Abwechslung erhalten. Alleine die weitere Umgebung von Ningbo bietet unzählige lohnenswerte Ausflugsziele. Mal sehen, wie viele ich davon noch schaffe... :-)))
7.5.18 04:00
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (7.5.18 07:20)
Hallo Mirco,

ich finde es interessant von Dir zu hören, daß Stadt- und Landleben in China doch so nahe nebeneinander bestehen. Die "Stadtflucht" ist ja in anderen Ländern und Gegenden häufig ein Problem, weil meist nur in der Stadt ausreichend Geld verdient werden kann.

Man kann mittels Deiner "Reportage" auch gut nachvollziehen, daß so ein großes Land wie China nicht alles auf "Vordermann" bringen kann. Ich denke, gerade Du als "Weltreisender" kannst über "Hygiene" viel erzählen. Der ständige Gestank - gewöhnt man sich wirklich an alles? ;-)

Und dann stehst Du plötzlich auf einem Berg, hast viel frische Luft und eine fantastische Aussicht. Nimmt man jetzt noch den "Freizeitpark" hinzu, könnte man meinen, es sei eine verrückte Welt, in der Du Dich bewegst. Von der feuerroten Unterwäsche will ich gar nicht reden. ;-)

Die "verkehrte Welt" paßt sehr gut zu meinem Gesamteindruck. Es bleibt wieder einmal das Staunen über diese Kulturnation China, mit ihrer unglaublichen Vielfalt!


(8.5.18 19:15)
merry-n
Du zeigst mir eine Welt, wie ich sie bisher noch nie gesehen habe, eine archaische Welt, wie wir sie bei uns nicht finden.
Ich finde das sehr interessant, der Gegensatz zu unseren aufgeräumten, ordentlichen und oft schon sterilen Orten. Und ich muss sagen, von der Architektur empfinde ich diese Häuser als viel anmutiger und harmonischer als viele Häuser, die bei uns in den letzten Jahren hier gebaut wurden und die in erster Linie groß sind.


Marie / Website (9.5.18 18:08)
Hallo Mirco,

ich finde es immer wieder ein wenig bedrückend, wie nah, absoluter Überfluss und Landleben in den einfachsten Verhältnissen, zusammen liegen. Wenige Kilometer trennen verschiedene Welten. Aber gut, das haben wir ja an vielen Orten.

Sich so etwas anzuschauen und dann die Herzlichkeit und die Gastfreundschaft dieser Menschen zu erleben, ist sicherlich eine gute Erfahrung. Du konntest so etwas ja bereits schon öfters erleben und hast sicherlich mit den richtigen Erwartungen diese Dörfer besucht.

Ich finde es auch absolut bewunderswert, dass Du auf diese Menschen zugehst und wie man sehen kann, sind sie auch immer bereit, sich für Fotos zur Verfügung zu stellen. Einen ganz wichtigen Aspekt sehe ich immer darin, dass man auch mal Dinge bei diesen Menschen kauft, ob es Obst, Gemüse, Tee oder was auch immer ist, dass ist so wichtig. Dies zu unterstützen macht sehr viel aus.

Tolle Bilder, die einen guten Eindruck von Deinem Ausflug vermitteln. Das Klo ist natürlich schon sehr abenteuerlich und die Gefahr, dass einem da was "anbeißt" ist wohl nicht unbedingt gering. ;-)

Liebe Grüße, Marie

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