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Ein sonniges Wochenende in Qingdao (13.07.2018 - 15.07.2018), Teil 2

Was wäre eine ehemalige deutsche Kolonialstadt ohne ein vernünftiges Bier? Natürlich nur schwer vorstellbar! Schon von weitem stach sie mir ins Auge...



...die im Jahre 1903 gegründete Tsingtao Brauerei. Sie wurde, wie könnte es anders sein, von deutschen Siedlern ins Leben gerufen. Gegenwärtig ist es die zweitgrößte Brauerei Chinas und bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Historie dient selbstverständlich bis heute als idealer Werbeträger.



Der Firmenname „Tsingtao“ ist eine Besonderheit, es handelt sich dabei um eine abgewandelte Schreibform von Qingdao. Meine Brauerei- und Museumsbesichtigung begann standesgemäß mit einem Schnappschuss vorm Eingang.



1903 konnten etwa 2000 Tonnen Bier pro Jahr produziert werden, heute sind es 1000 Tonnen am Tag! Auch die Lagerung des Gerstensafts...



...hat sich seither deutlich verändert. :-)



In der Verzuckerungsabteilung gibt es ein echtes Prachtstück zu bewundern. Eine uralte Maschine von Siemens. Sie wurde 1896 in Deutschland hergestellt und nach Qingdao überführt. Von 1903 bis 1995 war sie durchweg in Betrieb, also über neunzig Jahre lang und ist noch heute voll funktionsfähig. Siemens bot mehrfach viel Geld, um die Maschine zurückzukaufen, was die Brauerei bislang immer dankend ablehnte. Sie ist die älteste noch funktionierende Elektromaschine von Siemens weltweit.



Obwohl ich in Deutschland schon einige Brauereien besucht habe, war es in China doch irgendwie etwas Besonderes.



Dosenbier ist im Reich der Mitte äußerst beliebt. In einem atemberaubenden Tempo werden Unmengen an Dosen gefüllt und direkt verpackt.



Zwischendurch durfte ich ungefiltertes, naturtrübes Bier probieren...



...es ist nur 24 Stunden haltbar und dadurch normalerweise nirgends zu erwerben. Allerdings wird es in der Bierstraße vor der Brauerei ebenfalls verkauft und zwar an Zapfsäulen in Plastiktüten, um es gegebenenfalls auch mit nach Hause nehmen zu können. :-)



Ein echter Leckerbissen ist verständlicherweise „Seafood“ in der Küstenstadt. Da habe ich mich selbstverständlich nicht zweimal bitten lassen und dementsprechend zugeschlagen. :-)



Die Auswahlmöglichkeiten an Meeresfrüchten sind einfach riesig und durchweg in hoher Qualität.



Im Stadtteil Badaguan besuchte ich die 1932 erbaute Huashi Villa.



Erschaffen hat das kleine Kastell ein russischer Aristokrat...



...er vereinte verschiedene Baustile aus aller Welt miteinander.



Vom Garten der Villa wird den Besuchern ein sagenhafter Blick auf die nahegelegene Meeresküste geboten.



Zum Abschluss noch ein Blick auf die hübsch beleuchtete Skyline und schon war mein Wochenende in Qingdao vorbei und ich wieder zurück in Ningbo. ;-)

24.7.18 02:37
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (24.7.18 03:16)
Hallo Mirco,

eine Brauerei-Besichtigung in China, mit interessanter Geschichte dazu. Der deutsche Maschinenbau ist weltweit unübertroffen. Sehr interessant, all das zu lesen und zu sehen.

Fisch und Bier, das kann man schon mal zu sich nehmen. Mich begeistern diese reichhaltigen Auslagen immer wieder. Und der Geruch! ;-)


Marie / Website (26.7.18 13:33)
Hallo Mirco,

so, nun habe auch ich Deinen neuen Eintrag entdeckt, ich glaube derzeit geht mir einiges bei myblog durch die Lappen, was aber auch daran liegen mag, dass ich nur noch sehr unregelmäßig reinschaue und da es keine Benachrichtigungen mehr gibt, wird´s schwierig.
Aber ich denke es wird auch wieder etwas besser und somit regelmäßiger.

Die Brauerei finde ich schon wirklich sehr interessant, dass Plakat mit Schloss Neuschwanstein im Hintergrund ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich würde nun nicht unbedingt dieses Schloss mit einer Brauerei in Einklang bringen, da gäbe es sicher anderes, aber gut, andere Mentalität, andere Denkweise. ;-)

Ja, ansonsten schaut das doch recht vertraut aus, fehlen nur noch die "Ochsen" und dann wäre das Oktoberfest perfekt. Allerdings Bier in Plastiktüten, dass ist nicht nur sehr seltsam, sondern erinnert mich an diverse Klassenfahrten in der Oberstufe oder Studiumsausflüge.....da gab es dann auch zwangsweise Bier in Tüten. ;-)

Seafood ist natürlich super toll, dass würde ich auch gerne mal ausgiebig testen, allerdings werden da wohl noch einige lebende Exemplare dabei sein, dass wäre dann wiederum etwas problematisch für mich. Alles was Blickkontakt mit mir aufnimmt, kann ich nicht mehr essen....aber ich denke es gäbe Möglichkeiten....

Viele Grüße aus dem zur Zeit wahnsinnig heißen Deutschland.....nun haben wir den Sommer....

Marie

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