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Datong 大同 - Kulturreise in die Shanxi Provinz (01.05.2019 - 03.05.2019), Teil 1

Unmittelbar nach dem Verlassen des Bummelzugs, spürte ich, wie mir die katastrophale Luftqualität regelrecht den Atem abschnürte. Schon während der Zugfahrt, hatte ich die unzähligen Kohlekraftwerke wahrgenommen. Sie verteilten sich, links und rechts der Bahngleise, über die komplette Strecke hinweg. Neben den größtenteils bereits stillgelegten Kraftwerken, existieren aktuell in Nordchina immer noch zahlreiche aktive Dreckschleudern.



Ellenlange sieben Stunden nahm die Fahrt von Beijing nach Datong in Anspruch. Durchaus sportlich, nachdem ich bereits am frühen Morgen von Ningbo nach Beijing geflogen war.



Datong liegt im Norden der Provinz Shanxi. In der Kohlestadt leben etwa 1,5 Millionen Menschen und sie bietet, neben schlechter Luft, natürlich noch einiges mehr. Besonders für echte Kulturfreunde, zu denen ich mich definitiv zähle, ist es ein Erlebnis. Allerdings ist festzuhalten, dass es sich bei den Gebäuden im Stadtkern, zu über neunzig Prozent, um Kopien handelt. Die Innenstadt ist gespickt mit Nachbauten traditioneller chinesischer Gebäude. Witzigerweise wird dieser Bereich auch noch Altstadt genannt. Da ich mich auf die Reise etwas vorbereitet hatte, waren mir die Gegebenheiten selbstverständlich vorher bekannt. Nehmen wir dieses Bauwerk als ein Beispiel von vielen, es ist nicht älter als fünfzehn Jahre. ;-)



Selbst die hübsche Stadtmauer wurde erst kürzlich errichtet. :-)



Trotz der Tatsache, dass die meisten Einrichtungen nur wenig authentisch sind, eröffneten sich mir großartige Motive. :-)



Aber es gibt sie doch! Ein paar wenige Gebäude zwischen den Neubauten sind tatsächlich „echt“, sowie der anmutige Trommelturm inmitten des Stadtzentrums. Er stammt aus der Ming Dynastie (1368 bis 1662 n.Chr.).



Auch das buddhistische Huayan-Kloster hat eine lange Vergangenheit. Es wurde im Jahre 1038 n. Chr. erstmals eingeweiht und erst vor kurzem professionell renoviert.



Auf dem weitläufigen Gelände befindet sich neben mehreren historischen Gebäuden...



...eine aufwendig gestaltete Holzpagode.



Die verglaste Neun-Drachen-Wand von Datong gilt als älteste und größte ihrer Zunft. Sie wurde im Jahre 1392 n.Chr. errichtet. Sie ist etwa 45 Meter lang, 8 Meter hoch und 2 Meter dick. Die Wand diente einst als Blickschutz und sollte obendrein böse Geister abhalten.



Die sogenannte Yingbi, übersetzt Schattenmauer, ist ein Überbleibsel eines längst zerstörten Palastes. Drachen gelten in China als kaiserliches Symbol, die Zahl 9 hingegen steht für Langlebigkeit.



Datong alleine bot mir eigentlich nicht genug Anreiz, eine derart lange Anreise in Kauf zu nehmen. Im zweiten Teil werde ich über die beiden Hauptbeweggründe berichten, welche mich letztlich dazu bewogen haben überhaupt nach Datong zu reisen. :-)
7.5.19 03:15
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (7.5.19 08:17)
Hallo Mirco,

Dein bisheriger Bericht passt gut zum Thema "aufstrebendes China", welches derzeit - hier bei uns - sehr aktuell ist. Doch es wird immer klarer, daß Chinesen und Europäer sehr unterschiedlich "tickende" Menschen sind.

Das gegenseitige Verständnis ist also gering und so schaue ich wieder einmal "bei Dir" aus dem Fenster und versuche, mir ein Bild von China zu machen. Was sehe ich?

In Deutschland heißt es: "Wir müssen jetzt und sofort umdenken und dementsprechend handeln, was eine lebenswerte Umwelt und Natur betrifft." Die Chinesen interessiert das "deutsche Denken" überhaupt nicht. Sie machen, verständlicher Weise, alles so, wie sie es für richtig halten.

Angesichts Deiner Atemnot und qualmender Kohlekraftwerke fällt mir wenig ein, was mich erfreuen könnte - vom Lesen Deines interessanten Beitrags abgesehen! ;-)

Übrigens: Heute ist "Welt-Asthma-Tag" ;-)

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