Mirco's Reiseblog


Momentan in China

  Startseite
    Ningbo A bis Z
    Zhejiang-CN
    Fujian-CN
    Hunan-CN
    Sichuan-CN
    Guangxi-CN
    Guangdong-CN
    Shandong-CN
    Jiangsu-CN
    Henan-CN
    Yunnan-CN
    Hubei-CN
    Shaanxi-CN
    Shanghai-CN
    Beijing-CN
    Hong Kong
    Nordkorea
    Mongolei
    Kambodscha
    Vietnam
    Thailand
    Philippinen
    Japan
    Iran
    Indien
    Deutschland
    Kurioses
    Kritisches
    Um die Erde
  Über...
  Archiv
  Reiseblog Info`s
  Reiseplan
  Reisestil
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Wie reich bin ich?
   Skyscanner
   Unterkunftssuche
   Weltuhr-Zeitzonen
   Ningbo - Wikipedia





 



https://myblog.de/mirco-reisen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Japan

Tokio / Akihabara – Manga, Cosplay und weitere seltsame Feinheiten (25.01.2018 - 28.01.2018)

Vier Tage durfte ich diesmal in der Hauptstadt zubringen. Es war, wie bislang alle meine Reisen nach Japan, ein durchschlagender Erfolg. Habe ich mich doch bisher mehr der traditionsreichen Vergangenheit Japans gewidmet, wollte ich diesmal etwas anderes sehen. Der beste Platz, um die moderne Kultur des Landes kennenzulernen, befindet sich in Tokio und zwar im Stadtteil Akihabara.



Dort finden sich Casinos, Cafés, Kinos und andere themenorientierte Einrichtungen. Die kunterbunten Gebäude machen einen Spaziergang durch Akihabara zu einem echten Erlebnis. ;-)



Manga, ist der japanische Begriff für Comics. Die Wurzeln des Manga reichen bis ins Mittelalter zurück. Während der Neunzigerjahre hat sich die Intensität rund um die schillernden Figuren noch einmal verstärkt und die Euphorie flachte bis heute nicht mehr ab.



Inzwischen ist es eine Lebensphilosophie geworden, vor allem beim jüngeren Teil der japanischen Bevölkerung - es kommt einem fast wie eine Religion vor.



Alles dreht sich hier um die beliebten Figuren. Manga beeinflusst das Leben seiner Anhänger in allen Lebensbereichen.



Tausende gut frequentierte Spielautomaten sind ein Markenzeichen von Akihabara. Mehrstöckige Gebäude sind mit jenen blinkenden Ungetümen prall gefüllt, die obendrein einen ohrenbetäubenden Lärm machen. Als Besucher ist es tatsächlich nur sehr schwer vorstellbar, wie Menschen dieser Sucht verfallen können.



Die kindliche Mentalität ist in Japan kurioserweise noch stärker ausgeprägt als in China. Cosplay ist ein japanischer Verkleidungstrend, bei dem man versucht eine Manga-Figur durch Kostüm und Verhalten möglichst originalgetreu nachzustellen. So gibt es in Akihabara diverse Cosplay-Cafés, welche zumeist im Stil eines Puppenhauses dekoriert sind.



Junge Kellnerinnen, die als Dienstmädchen verkleidet sind und dadurch aussehen wie Puppen, belustigen das Publikum. Sie animieren zum gemeinsamen Singen und erheitern die Gäste mit wenig unterhaltsamen Kinderspielen, natürlich aus meiner westlichen Sicht gesprochen…



…ich hab den Spaß trotzdem gerne mitgemacht, wie man unschwer erkennen kann. :-)



Obwohl dort tatsächlich nur rumgealbert wird, gelten diese Einrichtungen doch etwas als anrüchig und der Zutritt ist nur Volljährigen gestattet. Der Kaffee an sich ist hier natürlich ziemlich teuer, aber durchaus von hoher Qualität. ;-)



Bereits auf der Straße sind die Lokalitäten leicht an ihren einschlägigen Werbetafeln zu erkennen.



Noch eine kleine Kuriosität zum Abschluss. Gelegentlich sind in Tokios U-Bahnhöfen, auf den Treppenstufen, die Kalorien markiert, welche man während des Aufstiegs bereits verbraucht hat. Ich vermute dies soll die Leute dazu bewegen, auf die danebenverlaufende Rolltreppe zu verzichten, da dort häufig regelrechte Fußgängerstaus entstehen.



Es war wieder eine interessante Erfahrung, ein paar weitere Facetten dieser unsereins doch eher suspekten Kultur kennenzulernen. Ich bleibe dabei, Tokio ist einfach großartig und bietet jeden Besucher eine unwahrscheinliche Auswahl an Aktivitäten. Anschließend ging es für mich zurück nach China, allerdings noch nicht nach Ningbo. Stattdessen flog ich direkt von Tokio nach Changsha, der Provinzhauptstadt von Hunan und was ich dort erlebte, gibt es demnächst hier zu lesen...:-)))
5.2.18 07:14


JAPAN - DAS WAR SPITZE! :-))) Land & Leute (10.11.17 - 18.11.17), Teil 3

Zum Abschluss dieser kleinen Japan-Trilogie, möchte über ein paar Dinge berichten, welche mir neben den bereits beschriebenen Sehenswürdigkeiten aufgefallen sind. Da wären als allererstes die freundlichen Menschen zu nennen. Ich wage mal die Behauptung, einen Einheimischen zu finden, der nicht alles versucht einen ausländischen Gast weiterzuhelfen, ist nahezu unmöglich. Die Menschen sind für unser Verständnis fast schon zu freundlich. Sobald ich jemanden nach dem Weg fragte, begleitete derjenige mich häufig bis zum angestrebten Ort. Dieses wunderhübsche Gruppenfoto steht für alle freundlichen Japaner, die ich bislang treffen durfte. :-)))



Enorm stolz sind die Japaner auf ihren Schienenverkehr und dabei ganz besonders auf ihren Schnellzug, dem Shinkansen...



...sie sehen nicht nur schnell aus, sondern sind es auch. Mit bis zu 400 km/h rasen die Geschwindigkeitsmonster kreuz und quer über die Insel. Verspätung, ist bezüglich des Shinkansen ein absolutes Fremdwort. Man kann die Uhr danach stellen, die Züge fahren immer sekundengenau ein, fast schon etwas unheimlich. ;-)



Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem kulinarischen Teil. :-) Sushi stand wieder ganz oben auf dem Speiseplan. Ich durfte lernen, dass es frischen Thunfisch in verschiedenen Ausführungen gibt...



...dazu probierte ich noch jede Menge weiterer Sushi-Delikatessen. ;-)



In diesem urigen Restaurant in Kyoto...



...wird eine spezielle Art von deftigen Pfannkuchen (Pancake) serviert.



Gefüllt mit verschiedensten Leckereien, insgesamt über zwanzig Zutaten, schmeckt er außergewöhnlich lecker. :-)



Oft stechen einem Papierschirme ins Auge. Diese stammen ursprünglich aus China, haben sich aber schon vor ewigen Zeiten über ganz Asien verteilt. Vor allem in Japan dienen sie bis heute als Sonnenschutz oder auch einfach nur zur Dekoration.



Eine weitere interessante Kleinigkeit stellt jeder Besucher Japans ziemlich schnell fest. Es gibt so gut wie keine öffentlichen Mülleimer. Dies bedeutet jeder nimmt seinen Müll mit nach Hause oder wie ich mit zurück ins Hotel. :-)
Apropos Hotel, ich hatte in Tokio das Vergnügen, einige Nächte in einem Kapselhotel zubringen zu dürfen...



...jede Box ist mit einer Lampe und Klimaanlage ausgestattet. Anfangs fühlte es sich schon etwas an wie in einem Sarg, jedoch gewöhnte ich mich schnell an die ungewohnte Schlafstätte. Die Hotelpreise sind in Japan allgemein ziemlich teuer, so sind Kapselhotels eine gute und günstige Alternative. :-)



Im Januar steht erneut eine Kurzreise nach Tokio auf meinem Plan. Mal sehen, ob ich dort noch weitere Besonderheiten entdecken werde...:-)
4.12.17 03:45


 [eine Seite weiter] s




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung