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Zhejiang-CN

Zwei gelungene Kurztrips ins Umland von Ningbo (07.06.2019 - 08.06.2019)

Der 7. Juni war wieder ein Feiertag in China. Es stand das Drachenboot-Festival an. Ich nutze diesen arbeitsfreien Tag, um das Dorf Fang Jia He Tou, im Stadtbezirk Cixi, zu besuchen.



Der Siedlung liegt eine lange Historie zugrunde und heute ist sie eine beliebte Touristenattraktion.



Einige Bauwerke befinden sich noch im Originalzustand und sind weit über 1000 Jahre alt.



Bis heute leben in den neueren und somit noch etwas besser erhaltenen Häusern zahlreiche Einheimische. Die angeschwärzten Wände deuten jedoch auch bei diesen Gebäuden auf ein stattliches Alter hin. ;-)



Nach einem typisch chinesischen Mittagessen :-)...



...zog ich ein paar Kilometer weiter und besuchte das antike Städtchen Ming He Gu Zhen.



Hier haben die meisten Bauten ebenfalls viele Jahre auf dem Buckel.



Auch in Ming He Gu Zhen war ich natürlich nicht alleine, allerdings trotz vieler Touristen, der einzige Ausländer. :-)



Es machte Spaß durch die, mit kleinen Flüsschen durchzogene, Ansiedlung zu schlendern.



In unmittelbarer Nähe befindet sich ein stattlicher See, in welchem buddhistische Mönche einst mehrere Stupas erbauten.



Am Folgetag ging es dann zu einem Ort mit dem etwas komplizierten Namen Bai Yan Shan Fen Dian Chan. :-)))



Die Örtlichkeit liegt, auf einem Bergkamm, im Stadtbezirk Fenghua, lediglich eine Stunde vom Stadtzentrum Ningbo`s entfernt. Hier finden sich blühende Blumen, gebart mit beeindruckenden Teefeldern.



Wie im Bild zu erkennen, nutzt auch die Öko-Industrie, die windige Höhenlage gerne aus. ;-)



Für mich waren es, nach doch etwas längerer Zeit, zwei schöne Ausflüge in das bezaubernde Umland von Ningbo.
16.6.19 08:35


Große Mauer, Himmelstempel und ein Tulou - Nur die großartige Natur ist keine Kopie (05.08.2018)

Bereits des Öfteren war ich in Fenghua, einem Außenbezirk von Ningbo, zu Gast. Zum erstem Mal jedoch in Huangxian. Mit dem Auto benötigte ich nur eineinhalb Stunden in das herrlich von Bergen eingebettete Dörfchen.



Typisch chinesisch, vieles ringsum die Ansiedlung ist alles andere als echt. Sowie die durchaus sehr gelungene Nachbildung eines Tulou. Die bis zu 800 Jahre alten Originale stehen in Yongding, inmitten der Fujian Provinz. Im Gegensatz zu hier handelt sich dort um Lehmbauten der Hakka-Chinesen, einer chinesischen Minderheit.



Ich habe diese Wahrzeichen Chinas bereits besucht und unter der Kategorie “Fujian” könnt ihr meinen Bericht dazu finden. Auch von innen wurde der Nachbau hübsch dekoriert. Er ist jedoch erst ein paar Jahre alt und dient als Ferienhotel. ;-)



Hier gibt es sogar eine Chinesische Mauer. :-) Sie ist allerdings nur 2700 Meter lang.



Natürlich reicht sie auch sonst nicht an das Wahnsinns-Bauwerk in Nordchina heran. Jedoch ist eine Erkundungstour, mit teilweise enormen Anstiegen, nicht minder anstrengend...



...an ihrem Ende steht doch tatsächlich eine Abbildung vom Himmelstempel. Das berühmte Gotteshaus besuchte ich 2006 zum ersten und bislang einzigen Mal in Beijing. So konnte ich meine Erinnerungen etwas auffrischen. ;-)



Selbst die Felsen des Wasserfalls bestehen hauptsächlich aus Kunststoff...



...genau wie ein Krieger, der berühmten Terrakotta Armee. Die hatte ich 2013 in Xian besucht und den zugehörigen Eintrag, findet ihr unter der Kategorie „Shaanxi“. :-)



Zu guter Letzt quälte ich mich bei 35° hoch zur siebenstöckigen Longju Pagode...



...sie ziert den Gipfel des Shangshan Berges. Hierbei handelt es sich ausnahmsweise nicht um eine Kopie. ;-)



Von oben durfte ich mich an einer fantastischen Aussicht erfreuen, so hatte sich der mühsame Aufstieg absolut gelohnt. :-)



Insgesamt ein sehr netter Sonntagsausflug. Eine wunderbare Natur, gemischt mit etwas Kitsch, war ein netter Mix. Da die Chinesen bekanntlich die pralle Sonne meiden, konnte ich alle Örtlichkeiten nahezu alleine genießen. :-)
13.8.18 02:37


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