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Guangxi-CN

Guangxi - Chinesisch gebliebenes Beihai (07.08.2020 – 16.08.2020), Teil 1

Direkt am südchinesischen Meer liegt, in der autonomen Provinz Guangxi, die Stadt Beihai. Die Flugstecke von Ningbo nach Beihai nahm drei Stunden in Anspruch.



Im ganzen Land ist Beihai für ihre Sandstrände bekannt. Dennoch sind diese Strände nicht überlaufen. Wenn ich den Einheimischen Beihai´s Glauben schenken darf, dann hielt sich der allgemeine Tourismus auch außerhalb der Pandemiezeiten sehr in Grenzen.



Ausländer sind in Beihai eine echte Rarität. Ich habe dort keinen Einzigen angetroffen. Kein Problem für mich! Ich genoss das großartige Angebot an Aktivitäten, …



…ebenso wie auch die herrlichen Sonnenuntergänge in vollen Zügen. :-)



Allerdings tummelten sich die wenigen Strandbesucher alle auf engstem Raum. Erstmals durfte ich derartige Bilder selbst knipsen. Obwohl diese an sich für China typisch sind. :-) 



Die meisten Chinesen sind Nichtschwimmer. Daher verbleiben sie immer gerne in der Nähe des Bademeisters. Dies ist sicherlich der Hauptgrund für eine derartige Batzenbildung.



Eine wunderschöne Altstadt zählt, ebenso wie die herrlichen Strände, zu einem der Highlights von Beihai.



Der typisch südchinesische Baustil zeigt sich dort an den meisten Gebäuden. Dieser ist dem vietnamesischen Stil sehr ähnlich. Denn in nicht allzu weiter Ferne liegt die Grenze zu Vietnam.



Das leckere Seafood ist äußerst beliebt und es gab dort ein sehr umfangreiches Angebot.



Selbstverständlich ließ ich mir eine nicht unwesentliche Menge davon schmecken. ;-)



Früh morgens um 5 Uhr quälte ich mich auf Empfehlung von Einheimischen aus dem Bett. Mein Ziel war es die Ebbe zu nutzen und Muscheln zu sammeln. Mit einfachem Gerät, ...



...durchkämmen unzählige Ortsansässige den Meeresboden. Täglich werden damit unzählige Massen von Muscheln aus dem durchnässten Sand geholt. Guangxi gehört zu den ärmeren Provinzen Chinas. Die Einheimischen greifen deshalb gerne auf dieses kostenfreie Angebot zurück.



Es war für mich ein großartiges Erlebnis und somit lohnte sich das frühe Aufstehen im vollen Umfang. Für einige Fotos der besonderen Art, war diese Umgebung für mich eine fantastische Kulisse.



Im zweiten Teil meiner Reise geht es dann nach Vietnam oder sagen wir........"fast"..... ;-)))
21.8.20 03:21


Hühnchen aus dem Bambusrohr - Eine Spezialität in Guangxi (26.08.2017)

Während meiner Kurzreise durch Guangxi bin ich auf eine außergewöhnliche Delikatesse gestoßen. Tagelang vorher habe ich sie bereits am Straßenrand und vor Restaurants wahrgenommen. Am letzten Abend im Bergdorf namens Pingan, in meiner Unterkunft inmitten der Reisfelder von Lonji, war es dann soweit, ein Hühnchen im Bambusrohr wurde bestellt. Ich hoffe verständlich erklären zu können, was daraufhin vor sich ging. ;-) Erstmal wurde ein Hühnchen, besser gesagt war es eine ausgewachsenes Huhn, im benachbarten Hühnerstall gefangen. Als jener Vogel dann tot und der Federn entledigt war...



...wurden die Innereien entnommen und das Fleisch mundgerecht zugeschnitten.



Parallel wurde ein Bambus gefällt. Der Stamm des Baumes besteht aus mehreren hohlen Kammern. Im Bild sieht man gut die Trennlinien, der einzelnen Abteile.



Es wird ein Stück mit zwei zusammenhängenden Kammern herausgeschnitten, wobei eine Kammer mittig, horizontal aufgeschnitten wird. Die dadurch entstandene Halbschale dient später als Griffstück. Durch die Trennwand zur zweiten Kammer, wird ein Loch gedrückt.



Inzwischen wurde das Fleisch gewürzt und mit trockenen Pilzen vermischt.



Anschließend wird der Hohlraum im Bambusrohrs, mit dem aufbereiteten Fleisch gefüllt.



Dann ein Pfropfen drauf und ab geht es in die offenen Flammen. Bambus brennt nicht, solange er frisch gefällt wird. Das Erhitzen im Hohlraum des Bambusstammes verleiht dem Gericht eine ganz besondere Geschmacksnote.



Fünfundvierzig Minuten später war es soweit. Die Kammer wurde aufgeschnitten und das Festmahl serviert.



Ehrlich gesagt, überragend schmeckt es nicht gerade, aber es ist noch ganz gut verzehrbar. Wir Fremdlinge verzichten in der Regel freiwillig auf Kopf und Füße, hierzu haben mich freundliche Einheimische unterstützt, damit auch bloß nichts verschwendet wurde. :-)
11.9.17 04:24


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