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Shandong-CN

Drei Tage zu Gast in der Shandong Provinz (27.03.2018 - 29.03.2018), Teil 2

An meinem dritten und für diesmal letzten Reisetag in der Shandong Provinz, besuchte ich Qufu. Die Kleinstadt ist per Zug in einer Stunde bequem von Jinan erreichbar. Hier lebte und starb Konfuzius, bis heute Chinas wichtigster Denker. Schon am Bahnhof begrüßt die anreisenden Gäste, ein erstes Abbild von „Meister Kong“.



Der Name Konfuzius ist latinisiert aus „Lehrmeister Kong“. Er lebte während der Östlichen Zhou-Dynastie von 551 v. Chr. bis 479 v.Chr. und wurde unter dem Namen Kong Qiu geboren. Im Zentrum von Qufu angekommen, sticht einem eine gigantischen Festungsmauer ins Auge. Nahezu alles innerhalb der Begrenzung steht im Zeichen des chinesischen Philosophen.



Es gibt ein praktisches Kombiticket, mit dem ich den Konfuzius-Tempel, das Haus der Nachfahren von Konfuzius und das Familiengrab der Kong`s besuchen konnte. Das sind die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und eigentlich auch die einzigen. Los ging es für mich am Konfuzius-Tempel.



Der Weg zur Tempelanlage führte mich durch mehrere beeindruckende Tore.



Die traditionsreichen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert sind von ehrwürdigen Bäumen umringt.



Danach zog ich weiter zur benachbarten Residenz der Familie Kong. Hier soll einst das Geburtshaus von Konfuzius gestanden haben. Das Gelände umfasst insgesamt über fünfhundert Räume. Es ist ein Sinnbild dafür, welchen unermesslichen Reichtum Konfuzius Lehren, der einst sehr armen Familie bescherte.



Auf einer großen Ahnentafel sind die vielen Generationen der Familie aufgelistet...



...auch die zugehörige Gartenanlage im altem chinesischen Stil ist einen ausgiebigen Rundgang wert.



Zwei Kilometer weiter erreichte ich den riesigen Familienfriedhof der Kong`s.



Seit über 2000 Jahren werden hier ausschließlich Menschen beerdigt, die den Namen Kong tragen.



Überall stehen mächtige Wächter aus Stein, welche die Verstorbenen beschützen sollen.



Die ältesten Gräber stammen aus Perioden von Konfuzius Lebzeiten und bis heute werden seine Nachfahren hier begraben. Nach einiger Zeit habe ich das Grab von „Meister Kong" gefunden. Viele Chinesen kommen hierher, um ihren Lehrmeister anzubeten.



Die Tatsache, dass nach 2500 Jahren wenig im Originalzustand vorzufinden ist, hat mich nicht überrascht. Trotzdem war ich doch sehr von der Kontinuität beeindruckt. Angeblich trägt bis heute über die Hälfte der noch lebenden Einwohner von Qufu den Familiennamen Kong. Insgesamt hat sich der Abstecher nach Qufu für mich sehr gelohnt. Die Lehren des Konfuzius beeinflussen die Lebensweise des chinesischen Volkes bis heute und darüber versuche ich so viel wie möglich zu erfahren. :-)
8.4.18 05:44


Drei Tage zu Gast in der Shandong Provinz (27.03.2018 - 29.03.2018), Teil 1

Erstmals besuchte ich die chinesische Provinz Shandong. Eine über siebenstündige Zugfahrt brachte mich 1200km weit bis nach Dezhou, in den Nordwesten von Shandong. Dezhou hat eine halbe Million Einwohner und ist damit für chinesische Verhältnisse eine Kleinstadt. :-)



Einzige wirkliche Sehenswürdigkeit ist der Dong Zi See, dieser hat es allerdings in sich. Alle interessanten Gegebenheiten sind rundum das Gewässer angesiedelt.



Mir hat es dort vor allem bei Dunkelheit gut gefallen...



...die aufwendig beleuchteten Gebäude, im traditionellen chinesischen Stil, machen richtig was her.



Bei angenehmen 23° machte es richtig Spaß die Umgebung zu erkunden. Eines bleibt mir sicherlich in Erinnerung, sobald ich an Dezhou zurückdenke. Ganz wenige Menschen und die dadurch einhergehende, wirklich sehr angenehme Stille. :-)



Wiederum per Zug ging es weiter nach Jinan, der Provinzhauptstadt von Shandong. Hier war es dann vorbei mit der Ruhe, der normale chinesische Wahnsinn hatte mich wieder im Griff. Viele Menschen und eine enorme Lautstärke. Trotzdem bieten sich in der Metropole auch lukrative Plätze für einen Besuch an. Jinan ist bekannt für seine Trinkwasserquellen.



Diese befinden sich im Stadtzentrum an verschiedenen Orten. Zum Auftakt besuchte ich die Heihu Quellen. Hier sprudelt das hochqualitative Grundwasser buchstäblich aus dem Maul des Tigers. ;-)



Viele Anwohner holen sich hier gerne Trinkwasser, sie verwenden es vor allem, um vorzüglichen Tee zuzubereiten. Dieser kann überall in der Region probiert werden. Ein thronender Trommelturm rundet das hübsche Ambiente ab. Er steht als letzter Rest der Stadtmauer und erinnert eindrucksvoll an vergangene Tage.



Anschließend zog ich weiter in den berühmten Baotu Spring Park.



Hier begeistern mehr die hübschen Gebäude und Grünpflanzen, als die auch hier zahlreich vorhandenen Quellen.



Ausklingen ließ ich auch den zweiten Reisetag am Wasser. Der Daming See ist das Highlight von Jinan.



Schon das pompöse Eintrittstor zum See macht ordentlich Eindruck.



Anmutig präsentieren sich mehrere prachtvolle Pavillons am Ufer...



...wie auch auf einer Vielzahl von Inseln.



An meinem letzten Tag in der Shandong Provinz besuchte ich noch einen ganz speziellen Ort, dazu demnächst mehr in einem zweiten Teil ...;-)
31.3.18 17:00


s




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